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Datron zieht um - aber nicht weit weg!

Aus drei Datron-Standorten wird bald ein einziger

| Redakteur: Peter Königsreuther

Datron, bisher in Mühltal bei Darmstadt ansässig, will zusammen mit seinen beiden Kompetenzträgern verteilt auf Reinheim und Darmstadt nach Ober-Ramstadt umsiedeln.

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Der CNC-Fräs-, Dentalfräsmaschinen- und Doseranlagenhersteller Datron will seine Produktion und die Verwaltung an einem neuem Standort bündeln. Die Pläne sehen eine Neugründung im südhessischen Ober-Ramstadt in etwa zwei Jahren vor, sagen die Datron-Entscheider.
Der CNC-Fräs-, Dentalfräsmaschinen- und Doseranlagenhersteller Datron will seine Produktion und die Verwaltung an einem neuem Standort bündeln. Die Pläne sehen eine Neugründung im südhessischen Ober-Ramstadt in etwa zwei Jahren vor, sagen die Datron-Entscheider.
(Bild: Datron)

Das Unternehmen Datron beabsichtigt, seine operativen Einheiten, die derzeit an den drei Standorten Mühltal, Darmstadt und Reinheim lokalisiert sind, an einem einzigen neuen Hauptstandort in eigenen Räumlichkeiten zu vereinigen - und zwar in Ober-Ramstadt in Südhessen, etwa 7 km östlich von Mühltal gelegen. Auch konnte die Gesellschaft durch den Erwerb und die Option zum Kauf von weiteren Grundstücken einen ersten Grundstein legen, heißt es weiter.

Standortkonzentration mit vielen Vorteilen

Das bis dato erworbene Areal werde die Gesellschaft in eigener Verantwortung mit der Stadt Ober-Ramstadt zum Gewerbegebiet entwickeln und im Anschluss daran eigene Produktions- und Verwaltungsgebäude errichten. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Arne Brüsch kommentierte die Pläne zur Standort-Neugründung mit großer Freude: „Wir haben nach 44 Jahren in Mühltal endlich die Chance, unsere operativen Unternehmenseinheiten an einem Hauptstandort zu konsolidieren.“ Damit eröffnen sich, so Brüsch weiter, neue Möglichkeiten für nachhaltigere und effizientere Betriebsabläufe. Ein gemeinsamer Hauptstandort an neuer Stelle bedeute zudem einen sinkenden Aufwand für die interne Logistik sowie eine bedeutende Reduktion der monetären Aufwendungen für Mietimmobilien.

In etwa zwei Jahren soll es losgehen...

„Aber vor allem sehen wir diese Pläne als fulminantes Signal unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie als Mittelständler, der in der Region fest verwurzelt ist“, betont Brüsch. Die rund 270 Mitarbeitern, die täglich zum Teil erhebliche Pendelwege zu ihren Arbeitsorten auf sich nehmen müssten, würden zukünftig eine einheitlich moderne und logistisch einfach erreichbare Arbeitsstätte genießen. „Aktuell erwarten wir den Baubeginn des Neubaukomplexes frühestens in circa zwei Jahren. Je nach Entwicklung der konjunkturellen Lage, könnte sich dieser Zeitpunkt natürlich auch noch ändern“, merkt Brüsch an.

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