Suchen

Consumer-Messe CES in Las Vegas

Ausblick auf die künstliche Intelligenz von morgen

Seite: 3/4

Firmen zum Thema

Rinspeed-Fahrzeug „Snap“ setzt auf Schnellladetechnik von Harting

Die Schweizer Automobilschmiede Rinspeed präsentierte ihr Konzeptfahrzeug „Snap“ auf der CES. Dabei setzt die Rinspeed AG erneut auf Harting-Technik. Dieses Mal liefert das Familienunternehmen die Schnellladetechnik, um den „Snap“ rasch und umweltfreundlich mit Strom aufzuladen.

Das Rinspeed-Fahrzeug „Snap“ ...
Das Rinspeed-Fahrzeug „Snap“ ...
(Bild: Dingo Photo)

Bildergalerie
Bildergalerie mit 41 Bildern

Das weltweit tätige Unternehmen Harting ist seit Langem auf dem Markt der Zulieferindustrie Automotive erfolgreich. Die Schnellladetechnik (Fast-Charging) sei ein überzeugendes Beispiel für das wachsende Portfolio an Produkten und Komponenten zur E-Mobility. Ihre Premiere feierte die Schnellladetechnik auf dem Genfer Autosalon 2016.

„Fast alle neuen E-Auto-Konzepte der großen OEM setzen neben konventioneller Ladetechnik auf leistungsstarkes Schnellladen. Das wird die Akzeptanz beim Autofahrer weiter steigern. Damit ist der Durchbruch zu schaffen“, ist Marco Grinblats Geschäftsführer von Harting Automotive, überzeugt. Dabei hat er das Potenzial einer nicht nur deutschlandweit flächendeckenden Versorgung mit Normal- und Schnellladesäulen im Blick.

Längst sei Harting kompetenter und zuverlässiger Partner nahezu aller nationalen Automobilhersteller sowie bedeutender OEMs im europäischen Ausland. Ende 2016 wurde das Unternehmen mit einer E-Mobilitäts-Lösung Direktlieferant der VW-Gruppe. Harting liefere diverses Ladeequipment für verschiedene Konzernmarken, unter anderem für den Porsche Panamera 4-Hybrid. Darüber hinaus sei das Unternehmen Tier-1-Supplier für den BMW-Konzern.

Das neue Projekt ist bereits die dritte Zusammenarbeit zwischen der Ideenschmiede Rinspeed und Harting. Im vergangenen Jahr fungierte die Mini-Mica (ein skalierbarer Minicomputer, eine Weiterentwicklung der Mica) von Harting als skalierbare und flexible Architektur im Konzeptfahrzeug „Oasis“. 2016 wurde die Harting Mica (Modular Industry Computing Architecture) in das Rinspeed-Fahrzeug „Etos“ zur unabhängigen Emissions- und Zustandsüberwachung eingebaut und gewann in dem Jahr den „Hermes Award“ der Hannover Messe.

Hochauflösende Scheinwerfersysteme sind machbar

Texas Instruments (TI) stellte eine den neuesten Stand der Technik repräsentierende DLP-Technik für hochauflösende Scheinwerfersysteme vor. Der DLP-Chipsatz sei die einzige Lösung auf dem Markt, die volle Programmierbarkeit mit höchster Auflösung kombiniere. Mit mehr als einer Million adressierbarer Pixel pro Scheinwerfer werde die Auflösung bestehender adaptiver Fahrlichtsysteme um mehr als das 10.000-Fache übertroffen. Weitere Informationen über DLP-Produkte für hochauflösende Scheinwerfersysteme finden Sie unter www.ti.com/DLPheadlight-pr-eu.

Automobilhersteller und Tier-1-Zulieferer können die programmierbare und adaptive Fahrlichtlösung nun für die Konstruktion von Scheinwerfersystemen nutzen, die den Fahrern einerseits eine maximale Fahrbahnausleuchtung bieten und andererseits für eine minimale Blendung entgegenkommender Fahrzeuge sowie ein Minimum an Blendung durch reflektierende Verkehrsschilder sorgen. Die DLP-Technik eigne sich für beliebige Lichtquellen wie etwa LED oder Laser und verleihe Ingenieuren die Fähigkeit, die Lichtverteilung auf der Fahrbahn mithilfe individueller Strahlmuster exakter zu steuern.

Dank der Flexibilität der DLP-Technik können Autohersteller und Tier-1-Zulieferer Scheinwerfersysteme entwickeln, die sich mit programmierbarer Software und kleineren Optiken kombinieren lassen, um ohne Abstriche am Styling für mehr Leistungsfähigkeit zu sorgen. Den Systementwickler sei es bei dieser Lösung ferner möglich, einzelne Pixel ganz oder teilweise zu dimmen. Dies wiederum ebne den Weg zur Entwicklung von Scheinwerfersystemen, die es den Autofahrern ermöglichen, das Fernlicht immer eingeschaltet zu lassen, ohne dass andere Autofahrer dadurch geblendet werden.

Nicht zuletzt verleihe die Verwendung der DLP-Technologie für hochauflösende Scheinwerfersysteme den Autoherstellern und ihren Tier-1-Zulieferern die Fähigkeit, die Scheinwerfer in einen Kommunikationskanal zu verwandeln, über den sich relevante Informationen auf die Straße projizieren lassen. Dies könne die Kommunikation zwischen Autofahrern, Fußgängern und anderen Fahrzeugen verbessern und den Kunden außerdem die Gelegenheit bieten, künftigen Kommunikationsanforderungen für autonome und selbstfahrende Fahrzeugsysteme Rechnung zu tragen.

Muster würden derzeit an Leitkunden ausgegeben, damit diese bereits mit dem Chipsatz DLP5531-Q1 für hochauflösende Scheinwerfersysteme designen können. Ab dem zweiten Halbjahr 2018 werde der Chipsatz in größerem Umfang verfügbar sein.

Der DLP-Chipsatz von TI, der sich für hochauflösende Scheinwerfersysteme eignet, ist nach Angaben des Herstellers die einzige Lösung auf dem Markt, die volle Programmierbarkeit mit höchster Auflösung kombiniert.
Der DLP-Chipsatz von TI, der sich für hochauflösende Scheinwerfersysteme eignet, ist nach Angaben des Herstellers die einzige Lösung auf dem Markt, die volle Programmierbarkeit mit höchster Auflösung kombiniert.
(Bild: Texas Instruments)

Weitere Informationen über die DLP-Technologie für Automotive-Lösungen:

  • Sehen Sie hier, wie sich die DLP-Technologie für Head-up-Displays im Auto nutzen lässt.

(ID:45082760)

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Redakteur, MM MaschinenMarkt