Arbeitsplätze
Automobilzulieferer Stabilus plant weiteren Stellenabbau

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Stabilus will noch mehr Mitarbeiter entlassen. Das sei im Zuge von zukunftssichernden Maßnahmen nicht anders möglich, heißt es.

Klingt paradox – Stabilus berichtet, dass weitere Stellen abgebaut werden sollen und gleichzeitig werde das Werk Koblenz für zig Millionen Euro modernisiert, wie die dpa erfahren hat.(Bild:  dpa)
Klingt paradox – Stabilus berichtet, dass weitere Stellen abgebaut werden sollen und gleichzeitig werde das Werk Koblenz für zig Millionen Euro modernisiert, wie die dpa erfahren hat.
(Bild: dpa)

Der Autozulieferer Stabilus will an seinem Hauptwerk Koblenz rund zehn Millionen Euro in die Modernisierung und Automatisierung stecken. Gleichzeitig will der Konzern weitere Stellen streichen, hat die dpa jetzt erfahren. Koblenz gilt als das Herz und der Motor des Konzerns. Das sei der Grund, warum der Standort zeitnah und wirksam zukunftsfähig aufgestellt werden soll, indem in diesen die Millionen investiert werden. „Das ist leider nicht ohne Anpassungen in der Belegschaft möglich“, äußerte sich der Unternehmenschef Michael Büchsner gestern gegenüber der dpa. Der Stellenabbau soll aber ohne betriebsbedingte Kündigungen durch natürliche Fluktuation und zum überwiegenden Teil durch Renteneintritte erfolgen.

Stellenabbau vor allem für die Stabilus-Produktion

Bereits heute setzt Stabilus im Hauptwerk rund 10 Prozent weniger Beschäftigte ein als noch im Geschäftsjahr 2022. Bis in das Geschäftsjahr 2025 soll die Mitarbeiterzahl um weitere 15 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 verringert werden, teilte der Autozulieferer mit. Derzeit seien von den insgesamt zuletzt knapp 7.100 Mitarbeiter rund 1.400 in Koblenz beschäftigt, sagte ein Stabilus-Sprecher auf Anfrage. Insgesamt sollen rund 150 Stellen – vor allem in der Produktion – bis 2025 wegfallen. Stabilus habe hierzu im Juli mit der IG Metall einen Tarifvertrag vereinbart. Die Tarifkommission werde in den nächsten Tagen dazu beschließen. In den kommenden Jahren will das Unternehmen die Produktionsflächen sanieren und in weitere Anlagen investieren. Auch werden alle Dienstleistungsfunktionen vor Ort neu ausgerichtet, was etwa die Logistik, die Wartung und die Instandhaltung betrifft, wie es abschließend heißt.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung