Globale Lage Nicht nur deutsche Autohersteller leiden an Absatzschwierigkeiten

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Deutsche Autobauer verkaufen weniger als sonst in diesen Krisenzeiten. Doch auch andere große Hersteller kämpfen mit Rückgängen. Besonders schlecht gehe es einem Hersteller, der erst rasant aufholte ...

Der Verkauf von Autos liegt schon länger unter dem Niveau der Möglichkeiten. Das gilt weltweit für viele Hersteller, wie eine Analyse des CAM offenbart. Lesen Sie hier, wem es vergleichsweise gutgeht und wem eher nicht ...(Bild:  Imaxx)
Der Verkauf von Autos liegt schon länger unter dem Niveau der Möglichkeiten. Das gilt weltweit für viele Hersteller, wie eine Analyse des CAM offenbart. Lesen Sie hier, wem es vergleichsweise gutgeht und wem eher nicht ...
(Bild: Imaxx)

Die deutschen Autobauer haben im ersten Halbjahr deutlich an Absatz eingebüßt, wobei sie einer Studie zufolge aber nicht allein die Leidtragenden sind. Denn fast alle großen Hersteller meldeten rückläufige Verkäufe, wie eine Analyse des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach zeigt. Von 20 untersuchten Herstellern waren demnach 14 im Minusbereich unterwegs. Die bereits bekannten Absatzrückgänge der deutschen Konzerne VW, Mercedes-Benz und BMW liegen aber dennoch allesamt über dem Durchschnitt der 20 größten Hersteller weltweit, der mit minus 2,8 Prozent beziffert wird. Es gibt in dieser Gruppe allerdings auch sechs Konzerne, die es teils deutlich härter getroffen hat. Und wem es nicht gelinge, sich schnell den neuen Markt- und Technologiebedingungen anzupassen, drohe längerfristig auszuscheiden.

Das Geweih des chinesischen Platzhirschs wird stumpfer

Die deutschen Hersteller litten im ersten Halbjahr unter starken Rückgängen im für sie wichtigen chinesischen Markt. Dessen Schwäche und der extrem starke Wettbewerb treffen chinesische Player allerdings durchaus noch härter, heißt es. Und der lange Zeit erfolgsverwöhnte Platzhirsch BYD büßt laut der Untersuchung satte 39 Prozent in China ein. Das, so sagen die CAM-Experten, können auch steigende Exporte nicht ausgleichen. Weltweit stehe bei BYD damit ein Minus von 15,7 Prozent in den Büchern. Toyota konnte als weltweite Nummer eins seinen Vorsprung vor VW ausbauten, denn mit minus 3,1 Prozent ist alles nur halb so schlimm wie bei Volkswagen, wo konzernweit – also inklusive aller Töchter – 6,5 Prozent verlorengingen. Zusammen verkauften die 20 untersuchten Konzerne rund 1,1 Millionen Autos weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres. Einzelne Konzerne konnten aber auch deutlich zulegen – unter anderem Tesla, Stellantis oder Suzuki sollen zu den Gewinnern zählen. Teilweise stecken dahinter aber auch besonders schwache Vergleichszahlen aus dem Vorjahr, wie das CAM anmerkt.

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