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Gibt man Bakterien Glycerin, machen sie Uran ungefährlicher

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Vielleicht dekontaminieren Bakterien einst uranverseuchte Böden

Weiterhin fanden die Forschenden heraus, dass das fünfwertige Uran mit Eisen und Sauerstoff die Verbindung FeU(V)O4 eingegangen ist. Das Besondere: Einen Namen hat diese Uranverbindung allerdings noch nicht, weil sie vergleichsweise neu ist, wie die Forscher anmerken. Nachgewiesen wurde sie aber erstmals schon im Jahr 2020 in einer Studie, in der man Bodenproben von mit uranhaltiger Munition kontaminierten Böden in Kroatien untersucht hat. Dabei fand man heraus, dass diese Uranverbindung selbst unter Einwirkung von atmosphärischem Sauerstoff seit über 25 Jahren stabil ist. Wie diese Verbindung in der Natur entstehe und dass Bakterien zu deren Entstehung beitragen könnten, sei bisher aber noch unbekannt. In weiteren Experimenten beobachtete das HZDR-Forschungsteam auch noch, dass die Menge an FeU(V)O4 sogar zunahm, wenn die getrocknete Biomasse Sauerstoff ausgesetzt war. Inwieweit künftig vielleicht auch Bakterien helfen könnten, Uran unschädlich zu machen und die Mikroben im Rahmen von Sanierungsprojekten genutzt werden könnten, muss noch weiter erforscht werden, heißt es abschließend.

Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-026-72560-z) veröffentlicht.

(ID:50897927)

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