Interviewreihe „Hidden Champions“
„Wir sollten die Diskussion über internationale Wettbewerbsfähigkeit gelassener führen“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 5 min Lesedauer

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Geschäftsführer Nikolai Zaepernick spricht im Interview darüber, wie EOS aus der Krise eine Chance macht und warum Deutschland sich im internationalen Wettbewerb nicht verstecken muss.

Nikolai Zaepernick ist seit 15 Jahren bei der EOS GmbH beschäftigt und seit 2021 Mitglied der Geschäftsführung. Zu seinen Schwerpunkten als Chief Sales Officer gehören unter anderem Vertrieb, Service und Applikationsengineering. Zuvor war er unter anderem knapp knapp zwölf Jahre für Siemens in der Automatisierungssparte tätig.(Bild:  Tobias Hase)
Nikolai Zaepernick ist seit 15 Jahren bei der EOS GmbH beschäftigt und seit 2021 Mitglied der Geschäftsführung. Zu seinen Schwerpunkten als Chief Sales Officer gehören unter anderem Vertrieb, Service und Applikationsengineering. Zuvor war er unter anderem knapp knapp zwölf Jahre für Siemens in der Automatisierungssparte tätig.
(Bild: Tobias Hase)

MM Maschinenmarkt: Herr Zaepernick, EOS zählt derzeit zu den prominenten „Hidden Champions“, eine Bezeichnung, die spannende Unternehmensgeschichten vermuten lässt. Was macht Ihrer Meinung nach ein Unternehmen zu einem Hidden Champion?

Nikolai Zaepernick: Ganz pragmatisch gesagt, unser Headquarter in Krailling liegt etwas versteckt im Wald, was scherzhaft schon „hidden“ bedeutet. Aber im Kern sind Hidden Champions Unternehmen, die nicht unbedingt auf den großen Bühnen der Industrie bekannt sind, jedoch in ihren Nischen Märkte und Applikationen revolutionieren. Sie entstehen oft aus visionären Ideen, wie die von unserem Gründer Dr. Langer, der schon früh das Potenzial des 3D-Drucks erkannte.