Mehr als 10.000 Studierende der Ingenieurwissenschaften haben deutsche Unternehmen nach ihrer Attraktivität als Arbeitgeber gerankt. Diese Unternehmen haben es in die Top 100 geschafft.
Für das Ranking „Die Attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands“ hat der Employer-Branding-Spezialist Universum (gehört zu Stepstone) insgesamt 10.409 Studierende der Ingenieurwissenschaften befragt. Ziel war es unter anderem herauszufinden,
welche Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebers eine besonders große Rolle spielen und
welche Unternehmen für die angehenden Ingenieure am attraktivsten sind.
Diese Faktoren sind Studierenden besonders wichtig
Wie auch schon im Jahr zuvor sind für Studierende der Ingenieurwissenschaften ein attraktives Grundgehalt sowie ein hohes Einkommen in der Zukunft am wichtigsten. Damit stehen sie jedoch nicht alleine da. Auch Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Naturwissenschaften und der IT/Informatik bewerteten diesen Faktor am höchsten.
Dabei lässt sich feststellen: die Gehaltsvorstellungen der Studierenden haben sich entwickelt. Über alle Fachbereiche hinweg ist das erwartete Jahresgehalt deutlich um durchschnittlich 5 Prozent auf 48.904 Euro gestiegen. „Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Studierenden die eventuell selbst auferlegte Zurückhaltung während der ersten Pandemiejahre gerade überwinden und die steigenden Preise sowie die globale Inflationsrate bereits einkalkuliert haben“, vermutet Tina Smetana, Country-Managerin bei Universum.
Und tatsächlich: Die Unternehmen, die es ins Ranking geschafft haben, zahlen eigenen Aussagen zufolge unter anderem ein überdurchschnittliches Gehalt. „Stihl bietet eine überdurchschnittliche Vergütung sowie die Chance, Auslandserfahrung zu sammeln und nach dem Studium direkt als Nachwuchstalent bei Stihl einzusteigen“, berichtet beispielsweise Aline Breyer, Verantwortliche für das Hochschulmarketing bei Stihl (Rang 49).
Studierende wünschen sich Flexibilität
Neu ist, dass die Studierenden ein größeres Augenmerk auf flexible Arbeitsbedingungen legen. Der Faktor taucht erstmals überhaupt in den Top 10 auf und rutscht ganze sieben Plätze nach oben auf Rang 8. Und auch die Work-Life-Balance wird von den Studierenden mehr geschätzt. Sie rutschte fünf Plätze nach oben auf Rang 13.
Doch was genau stellen sich die Studierenden unter flexiblen Arbeitsbedingungen vor? Ein entscheidender Aspekt ist die Möglichkeit remote oder im Homeoffice zu arbeiten. 45 Prozent der Studierenden im Bereich Ingenieurwissenschaften ist es wichtig oder sogar sehr wichtig, dass der zukünftige Arbeitgeber Homeoffice anbietet. Fast die Hälfte der Studenten (48 %) würde dabei am liebsten zwei Tage von zuhause aus arbeiten.
Auch hier zeigt sich wieder, dass einige Unternehmen in der Top-100-Liste dem Wunsch nach flexiblen Arbeitsbedingungen entgegenkommen. Darunter zum Beispiel Zeiss (Rang 26). Margit Krause-Bonte, Personalleiterin der Sparte Industrial Quality & Research, gegenüber MM Maschinenmarkt: „Als moderner Arbeitgeber bieten wir flexible Arbeitszeiten, zahlreiche Möglichkeiten der Weiterentwicklung, attraktive Sonderleistungen sowie Angebote zur Gesundheitsvorsorge und Work-Life-Balance“.
Und auch Dirk Gebell, Leiter Recruiting der MTU Aero Engines AG (Rang 25), unterstreicht: „Gerade Ingenieuren und Ingenieurinnen bieten wir viele spannend Karrieremöglichkeiten, um an der Königsdisziplin Flugzeugtriebwerke zu arbeiten und echte Verantwortung zu übernehmen. Dass wir dieses Engagement mit flexiblen Arbeitszeiten und attraktivem Entgelt und Zusatzleistungen fördern und vergüten ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“
Diese Unternehmen sind bei den Studierenden besonders beliebt
Doch welche Unternehmen sind denn nun besonders attraktiv für die Studierenden? Im Fachbereich Ingenieurwesen steht Porsche an der Spitze. Das Unternehmen verteidigt damit seine Position aus dem letzten Jahr. Daimler/Mercedes-Benz steigt zwei Plätze nach oben auf Rang 2. Audi hält seinen dritten Platz und positioniert sich vor der BMW Group auf Platz 4 und Siemens auf Rang 5. Beide Unternehmen rücken jeweils einen Platz nach oben.
Platz 1: Porsche
Platz 2: Daimler/Mercedes-Benz
Platz 3: Audi
Platz 4: BMW Group
Platz 5: Siemens
Deutliche Verluste musste hingegen Tesla hinnehmen. Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr zum ersten Mal gewählt werden und schaffte es direkt unter die Spitzenplätze. „Mit der in Deutschland gestarteten Produktion scheint Tesla an Anziehungskraft eingebüßt zu haben“, so Benedikt Strobel, Senior Research Project Manager bei Universum. In diesem Jahr befindet sich das Unternehmen auf Rang 6.
Auch bei den Automobilzulieferern zeichnet sich ein negativer Trend ab: Im vergangenen Jahr gehörten sie noch zu den Aufsteigern, dieses Jahr fallen sie zurück auf ihre Platzierungen vor der Pandemie.
Das sind die Plätze 6 bis 100
Platz 6: Tesla
Platz 7: Bosch
Platz 8: Volkswagen
Platz 9: Airbus
Platz 10: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Platz 11: Lufthansa Technik
Platz 12: Google
Platz 13: Deutsche Bahn
Platz 14: European Space Agency
Platz 15: Fraunhofer Gesellschaft
Platz 16: Microsoft
Platz 17: Hochtief
Platz 18: BASF
Platz 19: Züblin
Platz 20: Rolls-Royce Powersystems
Platz 21: Strabag
Platz 22: thyssenkrupp
Platz 23: Bayer
Platz 24: Max-Planck-Gesellschaft
Platz 25: MTU Aero Engines
Platz 26: Zeiss
Platz 27: Goldbeck
Platz 28: Bundeswehr
Platz 29: Intel
Platz 30: ZF Friedrichshafen
Platz 31: Dräger
Platz 32: Continental
Platz 33: Kuka Group
Platz 34: Rheinmetall
Platz 35: McKinsey & Company
Platz 36: Eon
Platz 37: Philips
Platz 38: MAN-Gruppe
Platz 39: Bosch Rexroth
Platz 40: RWE
Platz 41: Miele
Platz 42: ABB
Platz 43: Schaeffler-Gruppe
Platz 44: Volvo Cars
Platz 45: IBM Deutschland
Platz 46: Claas
Platz 47: Ford Motor Company
Platz 48: SMA Solar Technology
Platz 49: Stihl
Platz 50: Infineo Technologies
Platz 51: Fendt
Platz 52: TÜV-Süd-Gruppe
Platz 53: ENBW
Platz 54: John Deere
Platz 55: TÜV-Nord-Gruppe
Platz 56: Festo
Platz 57: Trumpf
Platz 58: Firmengruppe Liebherr
Platz 59: TÜV-Rheinland-Group
Platz 60: Dekra
Platz 61: Johnson & Johnson
Platz 62: Roche
Platz 63: Vattenfall
Platz 64: Facebook
Platz 65: Merck
Platz 66: Hilti
Platz 67: Boston Consulting Group
Platz 68: Evonik Industries
Platz 69: GE General Electric
Platz 70: Sennheiser electronic
Platz 71: Bombardier
Platz 72: Fresenius Group
Platz 73: Europäisches Patentamt
Platz 74: Husqvarna Group
Platz 75: Implenia
Platz 76: DFS Deutsche Flugsicherung
Platz 77: Novartis Pharma
Platz 78: PWC (Pricewaterhousecoopers)
Platz 79: Lenovo
Platz 80: Deutsche Telekom
Platz 81: Ferchau
Platz 82: EY (Ernst & Young)
Platz 83: Mahle-Gruppe
Platz 84: Texas Instruments
Platz 85: Coca-Cola Europacific Partners
Platz 86: Bilfinger
Platz 87: Linde Group
Platz 88: Nestlé Deutschland
Platz 89: Goldman Sachs
Platz 90: Huawei
Platz 91: Boehringer Ingelheim Pharma
Platz 92: Deutsche Bank
Platz 93: Henkel
Platz 94: Opel
Platz 95: Deloitte
Platz 96: Vestas
Platz 97: KPMG
Platz 98: Wacker Chemie
Platz 99: SKF
Platz 100: Shell
Das sagen die Unternehmen dazu
Wir haben die Unternehmen gefragt: Warum wollen die Studierenden der Ingenieurwissenschaften gerade bei Ihnen arbeiten? Die Antworten darauf, zeigt unsere Bildergalerie.
Stand: 08.12.2025
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