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Beladen von Werkzeugmaschinen

Bisher ungeahnte Flexibilität und Einfachheit

| Redakteur: Carmen Kural

Ein intelligentes Schubladensystem macht es möglich, die Handlingzelle auch während des laufenden Betriebs umzurüsten. Je nach Anforderungen können zwei, vier oder sechs Schubladen gewählt werden.
Ein intelligentes Schubladensystem macht es möglich, die Handlingzelle auch während des laufenden Betriebs umzurüsten. Je nach Anforderungen können zwei, vier oder sechs Schubladen gewählt werden. (Bild: Zeltwanger)

Eine Handlingzelle zum Beladen von Dreh- und Fräsmaschinen kann an Werkstücke angepasst werden und soll einfach zu bedienen sein.

Maximale Wirtschaftlichkeit, maximale Einfachheit, maximale Freiheit – ein dreifaches Maximum, ein Triple-X gewissermaßen, hat das Tübinger Technologieunternehmen Zeltwanger in der neuen Handlingzelle X-Cell WB konzentriert. Sie kann als modulares System an unterschiedlich große Werkstücke angepasst werden und soll leicht zu bedienen sein.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll die Handlingzelle neue Maßstäbe beim Beladen von Dreh- und Fräsmaschinen setzen und mit den Anforderungen von Industrie-4.0-Konzepten kompatibel sein. Besonders hervorgehoben wird auch das kompakte und ansprechende Design und eine – wie es heißt – bisher ungeahnte Flexibilität und Einfachheit in vielerlei Hinsicht. Es handle sich um High-End-Robotik, die ohne Programmierkenntnisse betrieben werden könne.

Auch um die Handlingzelle für neue Werkstücke einzurichten, sind keine Roboterkenntnisse nötig, denn eine spezielle Software berechnet über die Rohteilabmaße der Werkstücke die Abhol- und Ablagepositionen. Deshalb müssen bei einem Werkstückwechsel lediglich die Abmessungen der Werkstücke – Länge, Breite und Höhe – eingegeben werden.

Durch die einfache Handhabung würden die Umrüstzeiten maximal kurzgehalten, heißt es. Ein intelligentes Schubladensystem macht es möglich, die Handlingzelle auch während des laufenden Betriebs umzurüsten. Je nach Autonomieanforderung kann die Anzahl der pneumatischen Schubladen gewählt werden. Zwei, vier oder sechs Schubladen mit individuellen Inlays sind möglich. Je Schublade lässt sich ein separater Auftrag abwickeln. Die Ladekapazität hängt von der Größe der Werkstücke ab.

In die kompakte Handlingzelle lassen sich bis zu vier Wechselgreifer integrieren. Dadurch können mehrere Aufträge automatisch abgearbeitet werden, ohne dass ein Greifer von einem Bediener gewechselt werden muss. Ein integrierter Wendegreifer ist für die Bearbeitung der sechsten Seite vorgesehen – händisches Umspannen wird dabei erübrigt. Die Einfach-, Doppel- und Sondergreifer sind mit integrierter Reinigungsdüse und Positionsabfrage zur Bauteilerkennung ausgestattet. Vollautomatisches Vorprägen trägt zur Verkürzung der Rüstzeiten bei.

Mit der Handlingzelle X-Cell WB kann eine Werkzeugmaschine 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche laufen, ohne dass Sonderschichten angesetzt werden müssen. Diese Autarkie bedeutet für Zeltwanger nicht, Arbeitskräfte einzusparen; sie könnten an anderer Stelle eingesetzt werden und es möglicherweise erlauben, Aufträge anzunehmen, die sonst hätten abgelehnt werden müssen, erläutert das Unternehmen. Der Maschinenstundensatz verringere sich aber deutlich: im Idealfall amortisiere sich die Handlingzelle bereits nach wenigen Monaten.

Komplettiert wird das Angebot durch einen umfassenden Service aus einer Hand. Er beginnt mit einer bedienerfreundlichen Anlagenvisualisierung mit Schnittstellen- und CE-Erklärung und reicht bis zur schnellen und reibungslosen Inbetriebnahme, inklusive ausführliche Einweisung durch das Serviceteam des Unternehmens.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht konzentrieren sich die Vorteile der Handlingzelle laut Zeltwanger in drei Aspekten: weniger Personalkosten je Werkstück, geringerer Maschinenstundensatz und kurze Amortisationszeit.

Als Gesamtresümee formuliert das Unternehmen: „Mit der X-Cell WB zieht eine Lösung in den Betrieb ein, die sich für alle rechnet.“

Zeltwanger auf der EMO Hannover 2019: Halle 27, Stand F66

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