Neues Logistikzentrum BLG-Technik pusht Belieferungsprozesse bei Puma

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Bremer BLG Logistics Group hat den Betrieb einer Multichannel-Anlage beim Sportartikelhersteller Puma im fränkischen Geiselwind gestartet.

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Schnappschuss von Startschnipp: BLG hat den Betrieb im europäischen Logistikzentrum von Puma in Geiselwind offiziell aufgenommen. Insgesamt 22 Kilometer Fördertechnik stecken in diesem Gebäude.
Schnappschuss von Startschnipp: BLG hat den Betrieb im europäischen Logistikzentrum von Puma in Geiselwind offiziell aufgenommen. Insgesamt 22 Kilometer Fördertechnik stecken in diesem Gebäude.
(Bild: Chr. Maderer)

BLG hat rund 15 Monate nach dem Richtfest – trotz Corona-Hürden – das neue Logistikzentrum, das genau auf die Bedürfnisse von Puma angepasst ist, in Betrieb nehmen können. Mit der dort implementierten Multichannel-Anlage werden in Zukunft sowohl Großhandelskunden als auch Endkonsumenten schneller beliefert werden können, heißt es weiter. BLG Logistics fungierte als Gesamtprojektleiter. Nicht zuletzt sind 350 Arbeitsplätze im neuen Logistikzentrum entstanden. Das Lager wurde die ersten zwei Wochen mit Ware bestückt, und zwar mit Puma-Artikeln von Herstellern aus der ganzen Welt, heißt es.

Nachhaltigkeit für die Sportartikellogistik

Insgesamt 116.000 Quadratmeter Grundfläche umreißt die Anlage. Rund 63.000 Quadratmeter stehen für das Lager zur Verfügung. Nicht ohne Stolz wird berichtet, dass man über 22 Kilometer Fördertechnik verbaut hat. So können nun bis zu 74 Millionen Artikel von 480 Shuttlefahrzeugen kommissioniert werden, heißt es. Über 700.000 Behälterstellplätze stehen für die Lagerung der Waren zur Verfügung, die von Robotern beladen werden. Insgesamt 36 Ladetore und 141 Lkw-Stellplätze vervollständigen die Logistiklandschaft, sagt BLG.

Auch an Nachhaltigkeit wurde gedacht. Deshalb versorgt eine Photovoltaikanlage das Gebäude mit zertifiziertem Grünstrom, betonen die Beteiligten. Ein Regenwassernutzsystem und rund 400 neu angepflanzte Bäume sollen diese Bestrebungen unterstreichen. Die Inbetriebnahme des Logistikzentrums erfolge schrittweise. Die volle Leistung soll Ende diesen Jahres erreicht werden. Weil das Lager nach Bedarf weiter ausgebaut werden könne, ergebe sich die Chance, dass bis zu 1000 Beschäftigte dort in Lohn und Brot stehen könnten.

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