Blechbearbeitung Vom Biegen zum Geschäft: Weiterentwicklung steigert Wirtschaftlichkeit

Quelle: Pressemitteilung von Salvagnini 3 min Lesedauer

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Salvagnini revolutioniert nach eigenen Angaben das Schwenkbiegen: Dank KI und Robotik sinken die Stückkosten massiv – die Technik wird zum Renditetreiber der Branche.

Die Abkantlösung der P2-Baureihe soll durch automatisierte Abläufe, hohe Präzision und flexible Einsatzmöglichkeiten eine effiziente Blechbearbeitung ermöglichen.(Bild:  Salvagnini)
Die Abkantlösung der P2-Baureihe soll durch automatisierte Abläufe, hohe Präzision und flexible Einsatzmöglichkeiten eine effiziente Blechbearbeitung ermöglichen.
(Bild: Salvagnini)

Von der Erweiterung der P2-Baureihe bis zur Integration von Robotik und künstlicher Bildverarbeitung treibe Salvagnini die Weiterentwicklung von Schwenkbiegemaschinen voran. Das Unternehmen gestalte damit einen Wandel in der Blechbearbeitung, bei dem die Reduzierung der Kosten pro Bauteil zunehmend die Investitionsentscheidung beeinflusse.

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Mit 5.000 Installationen in mehr als 80 Ländern sowie jahrzehntelanger Erfahrung sei das Schwenkbiegen ein zentrales Geschäftsfeld. Die Technologie, die Salvagnini selbst in den 1970er-Jahren entwickelt habe, erlebe aktuell durch neue Lösungen einen Wachstumsschub und gelte als flexibler denn je.

Wandel in der Blechbearbeitung

Die Branche bewerte seit Jahren unterschiedliche Biegeverfahren. Während die Abkantpresse als etabliert gelte, steige der Bedarf an kürzeren Rüstzeiten, konstanter Qualität und flexibler Fertigung bei variierenden Losgrößen. In diesem Umfeld würden Schwenkbiegemaschinen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Nicola Artuso erklärt, man arbeite intensiv daran, die Fertigungsindustrie für diese Technologie zu sensibilisieren. Häufig werde angenommen, die Abkantpresse sei einfach zu bedienen, was jedoch umfassendes Know-how erfordere. Schwenkbiegemaschinen seien hingegen durch die Weiterentwicklung der Software deutlich zugänglicher geworden. Ein 3D-Modell könne geladen werden, woraufhin die Software automatisch das Biegeprogramm erstelle. Der Bediener müsse lediglich einfachen Anweisungen folgen, was die Produktion erleichtere und dem Fachkräftemangel entgegenwirke.

Fokus auf Kosten pro Bauteil

Auch die Betrachtung von Investitionen verändere sich. Obwohl die Anschaffungskosten höher seien als bei Abkantpressen, könnten Schwenkbiegemaschinen laut Unternehmen deutlich schneller arbeiten. Dadurch lasse sich Produktionszeit einsparen und Kapazität freisetzen.

Artuso führt aus, dass dieses Verständnis aufgebrochen werden solle. Daten zeigten, dass Schwenkbiegemaschinen in der Regel drei- bis fünfmal schneller arbeiten könnten als Abkantpressen. Eine Produktion, die auf einer Abkantpresse 24 Stunden dauere, könne im ungünstigsten Fall auf etwa acht Stunden reduziert werden.

Damit eigneten sich die Maschinen auch für kleinere Losgrößen und Auftragsspitzen, da sie Engpässe reduzieren und Lieferzeiten verkürzen könnten.

Konkrete Modelle und erweiterte Funktionen

Salvagnini habe seine Baureihe gezielt erweitert und sowohl größere als auch kompaktere Maschinen ergänzt. So ermögliche das Modell P2-3020 die Bearbeitung von Bauteilen mit Längen von bis zu drei Metern und erleichtere damit insbesondere die Handhabung großer Bleche. Für Anwendungen mit geringerem Platzbedarf stehe mit der P2-1620 eine kompaktere Variante zur Verfügung, die Blechdicken von bis zu 3,2 Millimetern verarbeiten könne und laut Herstellerangaben einen Großteil typischer Anwendungen abdecke. Darüber hinaus lasse sich der Funktionsumfang der Schwenkbiegemaschinen durch verschiedene Optionen erweitern: CLA-Werkzeuge ermöglichten zusätzliche Biegegeometrien wie Hilfsbiegungen oder Schweißlaschen, P-Werkzeuge unterstützten komplexe Anwendungen, und die CUT-Option erlaube das direkte Scherschneiden von Profilen in der Maschine, wodurch sich diese zu einem multifunktionalen Bearbeitungszentrum weiterentwickeln könne.

Ein Schwerpunkt liege zudem auf der Automatisierung. Artuso erinnert daran, dass diese Entwicklung direkt aus Kundenanforderungen entstanden sei. Ziel sei es gewesen, unbemannte Schichten zu ermöglichen, Layouts zu optimieren und flexibel zwischen automatisierten Serien und manuell zugeführten Einzelteilen wechseln zu können.

Damit entwickle sich die Technologie weiter in Richtung vernetzter und automatisierter Fertigungssysteme.

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