Suchen

Funktechnik Bluetooth-Low-Energy-5.1-Modul hat vier Mal höheren Datendurchsatz

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Würth Elektronik stellt das Bluetooth-Low-Energy-5.1-Modul Proteus-III und die proprietäre Variante Thyone-I vor.

Firma zum Thema

Das Bluetooth-Low-Energy-5.1-Modul Proteus-III von Würth Elektronik.
Das Bluetooth-Low-Energy-5.1-Modul Proteus-III von Würth Elektronik.
(Bild: Würth Elektronik)

Das Modul Proteus-III bietet mit einer Payload von bis zu 964 Bytes einen viermal höheren Datendurchsatz als bisherige Bluetooth-Low-​Energy-Module.

Die 8 mm × 12 mm × 2 mm großen Module mit integrierter Antenne, Verschlüsselungstechnik und sechs konfigurierbaren IO-Pins basieren auf dem Chipsatz Nordic Semiconductor nRF52840. In IoT- und M2M-Applikationen können diese Module beispielsweise zum Aufbau von funkbasierten Wartungsschnittstellen und Sensornetzen verwendet werden.

Proteus-III von Würth Elektronik biete eine gute Alternative zu dem im Standard nicht mehr enthaltenen, aber für industrielle Anwendungen nützlichen SPP-Modus (Serial Port Profile) für die serielle Datenübertragung. NFC Wake-up und NFC Pairing sind vorbereitet, heißt es.

Reichweite bis zu 700 m

Das Funkmodul Thyone-I, das im 2,4-GHz-Band arbeitet, habe eine Reichweite bis zu 750 m und der End-to-End-Payload-Durchsatz liege im Maximum bei 400 kbit/s. Ein einfaches Setup mache Module auf Wunsch zu Repeatern in einem Mesh-Netz. Sollten in der Anwendung bereits Übertragungsstandards vorgegeben sein, könne Thyone-I problemlos beispielsweise auf Zigbee, Thread oder Wirepas umgerüstet werden.

(ID:46486743)