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Fräsmaschinen

Bundeswirtschaftsministerium würdigt Neuentwicklung von Datron

| Redakteur: Claudia Otto

Bei der Preisverleihung (v. l. n. r.): Datron-Vorstandsassistentin Beate Ruppert, Datron-Beauftragter für Förderprojekte Philipp Weiß und BMWI-Staatssekretärin Iris Gleicke
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Bei der Preisverleihung (v. l. n. r.): Datron-Vorstandsassistentin Beate Ruppert, Datron-Beauftragter für Förderprojekte Philipp Weiß und BMWI-Staatssekretärin Iris Gleicke (Bild: Innomedia)

Der Maschinenbauer Datron aus dem hessischen Mühltal-Traisa ist mit einem von vier ZIM-Preisen des Jahres 2014 ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt das Unternehmen auf dem von Iris Gleicke, parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, eröffneten Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) am 22. Mai.

Mit der Auszeichnung ehrt das BMWI die durch das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderte Entwicklung einer neuen Generation von Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen. Bisher auf dem Markt erhältliche Werkzeugmaschinen arbeiten entweder hochpräzise und hochdynamisch, sind dann aber kostspielig. Günstige Varianten haben eine eher geringe Genauigkeit und Dynamik. Mit der Innovation aus Mühltal ist es jetzt erstmals gelungen, diese Nachteile auszugleichen.

30 Bestellungen mit hohem Auftragswert

Besonderes Kennzeichen der gemeinsam mit der TU Darmstadt und einem Mechatronik-Unternehmen verwirklichten Innovation: Die Automaten sind bauraum- und ressourcenoptimiert. Trotz des kompakten und zugleich leichten mechanischen Aufbaus garantiert die Leichtbau-Fräsmaschine dank der Verbesserung der Steifigkeit bei den Bauelementen und aktiver Schwingungsdämpfung eine präzise Werkstoffbearbeitung bei hoher Dynamik.

Das im Projekt erarbeitete Know-how beispielsweise zum Ausgleich der Schwachstellen in der Mechanik wird inzwischen in allen neueren Datron-Maschinen eingesetzt. Laut Firmeninformationen gingen für die neue High-Speed-Fräsmaschine Dynasource bis dato mehr als 30 Bestellungen mit einem Auftragsvolumen von über 4,5 Mio. Euro ein. 20 % der Gewinne, so Datron-Vorstand Dr. Arne Brüsch, würden in Forschung und Entwicklung investiert.

25.500 Projekte in sechs Jahren

Über das technologieoffene ZIM-Programm wurden seit Start im Sommer 2008 für mehr als 25.500 Vorhaben über 3,4 Mrd. Euro Fördermittel zugesagt. Mit den ZIM-Preisen 2014, die ebenfalls für ein Clipsystem für die Endoskopie (Tübingen), einen Kombi-Messstand für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen (Potsdam) und ein automatisiertes Fertigungsverfahren für Holzteile (Mecklenburg) vergeben wurden, würdigt das Ministerium die Realisierung und erfolgreiche Markteinführung solcher Neuentwicklungen.

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