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Fassadenverkleidung Burj-Tower in Dubai erstrahlt in Edelstahl aus Deutschland

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Der Burj-Tower erstrahlt in Edelstahl aus Deutschland. Der Fassadenwerkstoff für den weltgrößten Wolkenkratzer stammt von Thyssen-Krupp Nirosta. Die Bänder wurden im Werk Dillenburg gewalzt, vom Zulieferer Strukturmetall bearbeitet und nach Dubai geliefert. Die Lieferung umfasste insgesamt rund 400 t Edelstahl.

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Die Projektpartner Thyssen-Krupp Nirosta und Strukturmetall lieferten für den Burj-Tower die Edelstahlbänder für Fassadenverkleidung.
Die Projektpartner Thyssen-Krupp Nirosta und Strukturmetall lieferten für den Burj-Tower die Edelstahlbänder für Fassadenverkleidung.
( Archiv: Vogel Business Media )

In Dubai wurden die Edelstahlbänder in 420 mm Streifen geschnitten. Inzwischen sind sie den Stirnseiten der Etagen-Plattformen angebracht und umfassen die riesigen Glasfenster der Außenhaut. Teile des Rekordturms werden gegenwärtig noch mit dem Edelstahl verkleidet.

Zwar befindet sich der Wolkenkratzer noch immer im Bau, seit Mitte vergangenen Jahres ist er aber bereits das höchste Gebäude der Welt. Derzeit misst der Burj-Tower mehr als 600 m. Einschließlich der stählernen Spitze wird eine Höhe von 810 m angepeilt.

Wie hoch der Himmelsstürmer einmal wirklich werden soll, darüber wird in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch geschwiegen. Deshalb ist wohl auch diese Angabe vorläufig: Das fertige Hochhaus, in dem sich ein Hotel, Geschäfte, Büros und Appartements auf rund 160 Stockwerke verteilen, soll über eine Geschossfläche von insgesamt vier Millionen Quadratmetern verfügen.

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