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Mecadat auf der Fakuma 2018

CAD-System drückt Durchlaufzeiten im Werkzeugbau

| Autor / Redakteur: Theo Drechsel / Peter Königsreuther

Werkzeugkonstruktion mit den Modulen Visi Mould sowie Analyse/Split – zusätzlich ist an jedem Konstruktionsarbeitslatz Visi PDM installiert. So ist sichergestellt, dass alle Projektbeteiligten immer auf Basis aktuell gültiger Daten arbeiten.
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Werkzeugkonstruktion mit den Modulen Visi Mould sowie Analyse/Split – zusätzlich ist an jedem Konstruktionsarbeitslatz Visi PDM installiert. So ist sichergestellt, dass alle Projektbeteiligten immer auf Basis aktuell gültiger Daten arbeiten. (Bild: FWB/Mecadat)

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Die, wie es heißt, durchgängige 3D-Komplettlösung Visivon Mecadat mit den Branchenmodulen fürs CAD, 5-Achs-Fräsen, Drahterodieren und das Produktdatenmanagement (PDM) trägt entscheidend zum Erfolg in Werkzeugbau & Co. bei. Fakuma in Halle A2 am Stand 2212 und Euroblech in Halle 11 am Stand C177.

„Mit insgesamt 46 Spritzgießmaschinen – deren Entnahmeroboter eine von den Nestern getrennte Ablage und maximale Sauberkeit garantieren – mit bis zu 6500 kN Schließkraft verarbeiten wir so ziemlich alle Standard- und Hochleistungsthermoplaste, die es gibt“, betont Dr. Athanasios Valous, Geschäftsführer von FWB Kunststofftechnik. Das erfordere nicht nur ein umfangreiches Wissen in der Verarbeitung an der Spritzgießmaschine, sondern auch bei der Auslegung der Bauteile und der Werkzeugkonzeption – vor allem wenn es sich um anspruchsvolle Teile handle, konstruiere und baue FWB die Werkzeuge lieber im eigenen Haus. Damit die zu produzierenden Komponenten über optimale rheologische Eigenschaften verfügen, analysieren die FWB-Experten, wie es weiter heißt, auch alle Phasen des Spritzgießprozesses, die im Werkzeug ablaufen. Grundsätzlich würden im Werkzeugbau von FWB nur die formgebenden Bereiche wie Kavitäten, Kerne oder Auswerfer selbst gefertigt, alles andere werde zugekauft; auch der gesamte Formaufbau einschließlich der fertig bearbeiteten Platten.

Konstruieren und Programmieren auf einer Datenbasis

Eine wichtige Rolle spielt bei den Pirmasensern die komplett durchgängige CAD- und CAM-Struktur, die sich heute von der Konstruktion bis hin zu den Fräs- und Erodiermaschinen erstreckt und durch ein PDM-System ergänzt wird, so Valous. Diese Aufgabe werde seit sechs Jahren vollständig von Visi übernommen, eine Produktfamilie für den Werkzeug- und Formenbau des britischen Herstellers Vero Software, die immer weiter ausgebaut wird. Visi weiß bei FWB nicht zuletzt dadurch zu überzeugen, dass die CAD/CAM-Lösung bei Konstruktion und in Sachen NC-Programmierung mit dem selben Datenmodell auf Basis von Parasolid arbeitet und durchgängig über die gleiche übersichtliche Bedienoberfläche verfügt. Und zwar über alle Bereiche hinweg – vom CAD und der Elektrodenableitung bis hin zum 5-Achs-Fräsen und dem Drahterodieren.

Kunststoffteile auf Entformbarkeit testen

Darüber hinaus loben die Pfälzer den hybriden Flächen- und Volumenmodellierer von Visimodelling – der ein ebenso schnelles wie kreatives Arbeiten ermöglicht – sowie die vielen branchenspezifischen Funktionen von VISI: Zum Beispiel beim Modul Mould, mit dem ein weitgehend automatisierter Werkzeugaufbau rund um den fertigen Kern möglich ist. Oder beim Modul Analyse Split, das an vier Konstruktionsarbeitsplätzen installiert Kunststoffartikel schnell auf Entformbarkeit analysiert und über zahlreiche automatisierte Funktionen für die Konstruktion komplexer Trennbereiche verfügt. Einen Riesenvorteil bieten auch die sehr guten Importfunktionen, die Visi in Form diverser Schnittstellen von Haus aus mitbringt. Zur schnellen Arbeitsweise trägt das Bedienkonzept bei, denn Visi ist selbsterklärend, weshalb sich die Schulungszeit bei FWB – beispielsweise bei neuen Mitarbeitern – meist auf nur einen Tag und weniger beschränkt.

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