Höheres Präzisionsniveau

Cemecon und Anca optimieren Zerspanungsprozesse

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Auch die beste Beschichtung rettet ein schlechtes Werkzeug nicht

Um den gesamten Herstellungsprozess eines Premiumwerkzeugs im Blick zu behalten und das Zusammenspiel der verschiedenen Prozessschritte noch besser aufeinander abstimmen zu können, arbeitet Cemecon nun mit Anca zusammen, einem Hersteller von CNC-Schleifmaschinen, wie es dazu heißt. Beide Unternehmen verfolgten einen ganzheitlichen Ansatz! So berät Cemecon Werkzeughersteller beispielsweise von Anfang an zur Relevanz der Geometrie, damit später ein optimales Beschichtungsergebnis vorliegt. Und Anca hat die Bedeutung der optimalen Werkzeugvorbereitung für die nachfolgende Beschichtung schon sehr früh erkannt. Denn, so das Learning: Auch die beste Beschichtung der Welt kann aus einem minderwertigen Werkzeug keinen Verkaufsschlager machen. Alle Komponenten – also Substrat, Geometrie und Beschichtung – müssen deshalb nicht nur qualitativ hochwertig sein, sondern auch perfekt aufeinander abgestimmt. Nur so entstehe ein hervorragendes Präzisionswerkzeug, mit dem Zerspaner Bestleistungen erreichten.

Darüber hinaus vertreten die Unternehmen die gleichen Werte: Mit einer hohen Fertigungstiefe in der eigenen Fertigung sichern Cemecon und Anca ein sehr hohes Qualitätslevel ab. So ist aus einem einstigen losen Know-how-Transfer eine handfeste Kooperation geworden. Im Mai 2023 unterzeichneten die Vorstände nämlich einen vielversprechenden, erweiterten Kooperationsvertrag und starteten damit ein gemeinsames Entwicklungsprojekt.

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Anca und Cemecon entwickeln unübertroffene Zerspanungswerkzeuge

Genauer gesagt: Bei der gemeinsamen Entwicklung wollen die Experten von Anca und Cemecon das Potenzial der Ultra-Technologie in Kombination mit der Beschichtung Steelcon erforschen. Die neue Ultra-Technologie von Anca erreicht nämlich eine Formgenauigkeit von weniger als ± 0,002 Millimeter für jedes beliebige Profil, inklusive Kugelkopf- und Eckenradiusfräser. So entstehen Zerspanwerkzeuge mit bester Oberflächengüte sowie extrem hoher Genauigkeit und Rundlauf, sagen die Spezialisten von Anca.

Die Gleichung hinter dem Projekt sei ganz einfach: Man nehme Werkzeuge, die mit dieser hohen Genauigkeit und Oberflächenqualität geschliffen sind, füge den passenden Schichtwerkstoff hinzu und kombiniere das Ganze mit dem Prozess-Know-how beider Unternehmen. Mit einem Zerspanungswerkzeug, das diese Attribute ins Feld führt, sollten Anwender Zerspanungsergebnisse erzielen können, die alle Erwartungen übertreffen, glauben die Partner.

Dazu wurden die gleichen Werkzeuge auf Standardmaschinen und auf Ultra-Maschinen geschliffen. So sollte sich zeigen, welche Vorteile sich in Bezug auf den Beschichtungsprozess und auch auf die Zerspanungsergebnisse einstellen. Lässt sich ein signifikanter Unterschied in der Standzeit erkennen? Sind damit aggressivere Schneidstrategien denkbar? Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich? Die Experten von CemeCon und Anca sind sich sicher, dass ihr gebündeltes Know-how und die geballten Kompetenzen Werkzeugherstellern enormes Potenzial eröffnen wird. Schauen wir also, was die Zukunft bringt ...

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