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Werkzeuge Ceratizit übernimmt Werkzeughersteller Klenk

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Mit der Übernahme von Klenk will die Ceratizit Group ihr Wachstum in den Zielbranchen Luft- und Raumfahrt, Automobil und Medizintechnik forcieren.

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Karlheinz Wex, Co-Vorstandsvorsitzender der Ceratizit S.A., Horst Klenk, Geschäftsführer der Klenk GmbH & Co. KG und Thierry Wolter, Vorstandsmitglied der Ceratizit Group nach der Vertragsunterzeichnung (von links).
Karlheinz Wex, Co-Vorstandsvorsitzender der Ceratizit S.A., Horst Klenk, Geschäftsführer der Klenk GmbH & Co. KG und Thierry Wolter, Vorstandsmitglied der Ceratizit Group nach der Vertragsunterzeichnung (von links).
(Bild: Ceratizit)

Die Ceratizit S.A. hat die Übernahme des deutschen Herstellers von Vollhartmetall-Werkzeugen Klenk GmbH & Co. KG bekanntgegeben. Damit wolle man das Produktportfolio durch Sonderlösungen für Vollhartmetall-Rundwerkzeuge ergänzen. Der Zukauf sei Teil der weltweiten Akquisitionsstrategie und stärke die Positionierung der Ceratizit Group als Premium-Anbieter für alle Arten von Werkzeuglösungen. Die Übernahme von Klenk forciere zudem Ceratizits Wachstum in den Zielbranchen Luft- und Raumfahrt, Automobil und Medizintechnik.

Globaler Premium-Player für alle Zerspanungswerkzeuge

„Unser Ziel ist es, als globaler Premium-Player für alle Zerspanungswerkzeuge wahrgenommen zu werden“, erklärt Thierry Wolter, Vorstand der Ceratizit Group. „Klenk profitiert vom globalen Vertriebsnetz von Ceratizit und unserer starken Präsenz im Weltmarkt.” In der Fertigung könne Klenk überdies auf Stäbe und Rohlinge der Marke Toolmaker Solutions by Ceratizit zurückgreifen. Die eigene Marke des VHM-Werkzeugherstellers solle bestehen bleiben. Über finanzielle Einzelheiten haben beide Privatunternehmen Stillschweigen vereinbart.

Die Übernahme soll das Wachstum der Ceratizit Group in wichtigen Zielbranchen vorantreiben, denn Klenk fertigt am Standort Balzheim mit 120 Mitarbeitern insbesondere Lösungen für Luftfahrt- und Automobilindustrie sowie die Medizintechnik. „Vor allem in der Aerospace-Branche ist Klenk hochspezialisiert“, erläutert Ceratizit-Vorstand Wolter. „Mit der Übernahme investieren wir daher in neues Know-how für einen weltweiten Wachstumsmarkt.“ Der Luftverkehr werde sich in den nächsten 15 Jahren verdoppeln. Ausgediente Flugzeuge würden zudem durch effizientere und umweltfreundlichere Entwicklungen ersetzt und würden entsprechend die Nachfrage nach branchenspezifischen Zerspanungslösungen erhöhen. MM

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