Steuerung CNC-System beschleunigt Zykluszeiten von Bearbeitungsungszentren
In der spanenden Großserienproduktion können Sekundenbruchteile darüber entscheiden, in welche Werkzeugmaschine der Anwender investiert. Bearbeitungszentren mit CNC-System erreichen kürzeste Zykluszeiten, reduzieren den Energiebedarf und erhöhen die Anlagenverfügbarkeit.
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Beim typischen 24/7-Betrieb summieren sich auch scheinbar geringe Zykluszeitverkürzungen zu enormen Produktivitätsunterschieden auf. Daher können in der spanenden Großserienproduktion Sekundenbruchteile darüber entscheiden, in welche Werkzeugmaschine der Anwender investiert. An diesem Punkt setzt die Chironwerke GmbH & Co. KG mit doppelspindligen Bearbeitungszentren an: Span-zu-Span-Zeiten ab 1,9 s und Eilgänge bis 90 m/min setzen aktuell Bestmarken. Die Bearbeitungszentren DZ 12 und DZ 18 automatisiert der schwäbische Maschinenhersteller jetzt auch mit dem System Indramotion MTX von Rexroth.
Steigende Stückzahlen erfordern hohe Produktivität und kurze Zyklen
Die Stückzahlen fahren weltweit wieder hoch: Gerade in der Automotive-Industrie zählt dabei mehr denn je höchste Produktivität durch kürzeste Zykluszeiten. Die Doppelspindler von Chiron erfüllen diese Anforderung, denn durch hauptzeitparalleles Beladen über einen Schwenkrundtisch verdoppeln die Bearbeitungszentren den Durchsatz.
Sie basieren auf dem Vertikal-Fahrständer-Prinzip bei drei Achsen im Werkzeug. Das gewährleistet höchste Präzision unabhängig vom Gewicht der Werkstücke. Der einfache und robuste Grundaufbau mit Mineralgusskonstruktion sorgt für eine hohe Steifigkeit und thermische Stabilität.
CNC Indramotion regelt bis zu 64 Achsen in drei unabhängigen NC-Kanälen
In den Baugrößen DZ 12 und DZ 18 setzt der Maschinenhersteller jetzt auch das System Indramotion MTX von Rexroth in der Ausprägung Performance ein. Sie regelt maximal 64 Achsen in bis zu drei unabhängigen NC-Kanälen.
Damit erfüllt sie die besonderen Anforderungen für die hochproduktive Fünf-Achs-Doppelspindelbearbeitung. Die typische NC-Satzaufbereitungszeit liegt bei kleiner 1 ms und die CNC-Interpolationszeit bei 0,25 bis 1 ms.
SPS für die Nebenbewegungen trägt ebenfalls zur hohen Maschinen-Produktivität bei
Auch die SPS nach IEC 61131-3 für die Nebenbewegungen der Maschinen und die Visualisierung trägt ihren Teil zur Hochgeschwindigkeit bei: Sie arbeitet 1000 Anweisungen in 0,06 ms ab und reduziert damit unproduktive Nebenzeiten. Die DZ 12 hat bis zu 177 und die DZ 18 bis zu 195 Werkzeugplätze – nach Angaben von Chiron trägt die schnelle SPS zu den sehr kurzen Nebenzeiten beim Werkstück- und Werkzeugwechsel bei. Die Wechselzeiten beim Werkzeug ab 0,9 s und ab 2,0 s beim Werkstück belegen den Vorsprung.
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