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Schon jetzt ist die Aufgabenliste lang
Damit ist das ZF Composites Tech Center bestens ausgerüstet für die kommenden Aufgaben. Sie bestehen zum einen in Grundlagenforschung, insbesondere im Hinblick auf verschiedene RTM-Verfahren und die dabei eingesetzten Werkzeuge. „Ein Teil unserer Grundlagenarbeit hat das Ziel, Probekörper aus verschiedenen Materialsystemen zur Verfügung zu stellen, um entsprechende Materialkennwerte zu ermitteln. Diese wiederum werden als Materialmodelle in eine Simulationsprozesskette abgelegt, um künftig durch Simulationen die Produkt- und Prozessentwicklung schneller und schlanker zu machen“, sagt Lobo Casanova.
Zum zweiten spielt Fügetechnik, insbesondere Klebeverfahren, eine wichtige Rolle ebenso wie die Automatisierung der Prozessschritte mittels Greifertechnologien. Drittens wird das ZF Composites Tech Center auch in die Weiterentwicklung konkreter ZF-Leichtbaukonzepte eingebunden sein. Hier sind der Federbein-Radträger sowie die radführende Querblattfeder zu nennen, deren Leichtbaupotenzial für Pkw-Fahrwerke sehr attraktiv ist.
Im Vergleich zur Stahlbauweise wiegt der Radträger nur die Hälfte, die Querblattfeder spart bis zu 15 % Gewicht, verglichen mit einer entsprechenden Stahlkonstruktion. Auch ein Vierpunktlenker für Lkw-Fahrwerke, mit einem Einsparpotenzial von 25 % gegenüber der aktuellen Gussvariante, steht für die ZF-Ingenieure am Schweinfurter ZF Composites Tech Center auf der Agenda.
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