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Das ist dann für den Contractor eine Art Gütesiegel?
Hainz: Es wird zu unserem Gütesiegel gemacht werden, also adaptiert. Die DIN 16001 geht ja weit über den Contracting-Bereich hinaus.
Bort: Ich glaube auch, dass es wichtig ist, sich bestimmte Leitsätze zu geben, nach denen man arbeitet und handelt. In der Zukunft mag es durchaus sein, dass der Gesetzgeber steuerliche Vergünstigungen oder Ähnliches an die nachweisliche Güte der Arbeit knüpft – daran, wie mit Energie umgegangen wird. Wie weit übernehme ich als Contractor ein wirtschaftliches Risiko? Wie weit gehe ich in die Verantwortung, die Effizienz zu steigern?
Neben der eigenen Kompetenz ist sicher auch ein funktionierendes Netzwerk wichtig?
Bort: Die Energieunternehmen verfügen über ein hohes Maß an energiewirtschaftlicher Kompetenz und Erfahrung: von der Beschaffung über den Handel und die Vermarktung von KWK-Strom und die technische Expertise im Betreiben und Bewirtschaften von Energieinfrastruktur bis hin zu Partnernetzwerken nach außen – zu Ingenieurbüros, zu Planern, zu Herstellern, zu Lieferanten, zu Kooperationspartnern.
Manche Projekte lassen sich auch gemeinsam realisieren, indem man sagt: Der Kunde hat einen Bedarf, der ist sehr komplex, der ist groß, den tragen wir jetzt nicht alleine, sondern wir schließen ein Joint Venture und kooperieren mit einem Partner, einem lokalen Stadtwerk beispielsweise.
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