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Lübke: Natürlich braucht man erst mal eigene Expertise. Trotzdem gibt es immer wieder Spezialthemen wie Druckluft, bei denen man mit etablierten Druckluftherstellern zusammenarbeitet und sagt: Ich nehme deine besten Konzepte und bette sie in eine Gesamtlösung ein. Und wenn bei der Druckluftherstellung Wärme entsteht, dann schauen wir mal, ob wir sie an anderer Stelle in der Produktion einsetzen können, und erzeugen sie nicht teuer und separat. Wie versuchen, Kreisläufe aufzubauen. Das ist der übergreifende Aspekt.
Wie positionieren Sie sich bei dieser Themenvielfalt?
Bort: Wir sehen uns nicht als Stromlieferant sondern als Energiemanager des Kunden. Das ist unser Tagesgeschäft, für den Kunden in aller Regel notwendiges Übel. Er muss Papier produzieren, er muss Stanzteile liefern, nach Hochqualitätsvorgaben und braucht dafür eben Kälte, Druckluft, Dampf oder Klimatisierung.
Wir stellen häufig fest, dass die Kunden über Energieeffizienz nachdenken, sie aber oft aus den unterschiedlichsten Gründen nicht umsetzen: keine Ressourcen, keine Zeit, sich reinzudenken, etwas auszuarbeiten oder zu planen, strikte unternehmensinterne Vorgaben für Investitionen. Von daher wird der Energiespezialist an der Seite des Kunden, der auch langfristige Lösungen mit ihm anstrebt, immer unabdinglicher
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