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Die automatische Produktion von Spannringen (Bild 1) beginnt mit dem Einziehen des Bandmaterials und dem Profilieren über sechs Rollenpaare im Durchlauf. Am Ende des Rollenblocks sitzt idealerweise ein Messrad, welches die genaue Einhaltung des Längensollmaßes und die präzise Längung des Materials beim Umformen mit einer Genauigkeit von 0,1 mm sicherstellt. Anschließend formt ein Drei-Rollen-Biegewerk das Profilmaterial zum Ring. In einer weiteren Station kann der Ring geprägt, an den Enden abgeschrägt, abgerundet beziehungsweise aufgeweitet werden – abhängig vom Verschlussmechanismus.
CPU Simatic S7-317 T 2DP bietet zusätzlich verschiedene Motion-Control-Funktionen
Der vormontierte Verschluss wird der Schweißstation zugeführt, nachgerichtet, positioniert und mit dem Ring punktverschweißt. Als nunmehr vollständiger Spannring wird er an einen Sammeldorn übergeben. Auf diese Weise können bis zu 22 Spannringe mit Durchmessern von 150 bis 1000 mm gefertigt werden. Alternativ sind auch artverwandte Produkte wie Sicherungsringe, Schellen, Rohr- und andere Befestigungselemente möglich.
„Kopf“ der neuen Spannringmaschinen mit Servovorschub ist eine CPU Simatic S7-317 T 2DP (Bild 2) von Siemens. In der Basis identisch mit dem Standardcontroller, bietet diese Variante zusätzlich verschiedene Motion-Control-Funktionen wie Positionieren, Getriebegleichlauf und Kurvenscheibe. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Maschinenbauers, diese Technik einzusetzen, war vor allem die Möglichkeit, Kurvenscheiben elektronisch präzise abzubilden.
CPU koordiniert Materialvorschub und Bearbeitungsprozess
Hauptaufgabe der CPU ist die Koordination von Materialvorschub und Bearbeitungsprozess. Letzterer wird in sich über eine mechanische Kurvenscheibe und ein separates, in den Simatic-Verband integriertes Nockenschaltwerk gesteuert.
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