Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

T. Michel Formenbau

Damit Schäume keine Träume bleiben

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die im speziell ausgerüsteten Technikum von T. Michel Formenbau installierte Partikelschäumanlage lässt sich bei Bedarf per Thermofoamer-Ausrüstung für das dampfarme Partikelschäumen umrüsten, heißt es.
Bildergalerie: 1 Bild
Die im speziell ausgerüsteten Technikum von T. Michel Formenbau installierte Partikelschäumanlage lässt sich bei Bedarf per Thermofoamer-Ausrüstung für das dampfarme Partikelschäumen umrüsten, heißt es. (Bild: T. Michel)

Seit kurzem steht den Kunden von T. Michel Formenbau ein, wie es heißt, einmaliges Technikum für Material- und Verfahrensentwicklungen sowie Versuche mit verschiedensten Partikelschäumen zur Verfügung.

Ausgestattet ist das Technikum aktuell mit einer speziell modifizierten Partikelschäumanlage von der Kurtz Ersa GmbH aus Kreuzwertheim, die sich bei Bedarf mit einer Thermofoamer-Ausrüstung für das dampfarme Partikelschäumen ausstatten lässt, wie es heißt. Hinzu komme in der nächsten Ausbaustufe bis Ende des ersten Quartals 2018 eine Spritzgießmaschine mit 1300 kN Schließkraft von Krauss-Maffei. In der zweiten Ausbaustufe, die voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals 2018 abgeschlossen sein werde, sei auch die Erweiterung des Technikums mit einer PUR-Schäumanlage geplant.

Mit dem Technikum bietet T. Michel den Kunden dann, wie es heißt, ein umfangreiche Möglichkeiten für die Weiterentwicklung diverser Schäumsysteme sowie für die Verfahrenstechnik zur Herstellung von komplexen Partikelschaum-Hybridbauteilen in Verbindung mit Spritzgießen und PUR-Verarbeitung an.

Sensoren lassen tief in den Schäumprozess blicken

Abgerundet werde das Angebot durch ein von T. Michel und Kurtz Ersa entwickeltes Datenerfassungssystem. Dazu sind rund 80 Messsensoren rund um die Schäummaschine, in den Werkzeugen sowie auf der Prozessstrecke positioniert, wie T. Michel Formenbau erklärt. Diese erfassen die Drücke (Niederdruck) und Temperaturen, um die Prozesse auch zu dokumentieren und transparenter zu machen. Nur so sei es beispielsweise möglich, die Anforderungen für reproduzierbare Schaumteile zu erfüllen, die in ein hochpräzises Spritzgießwerkzeug zur Weiterverarbeitung eingelegt werden sollen.

Auf dieser Basis sollen sich gezielt Verfahren zur Optimierung des Schäumprozesses erarbeiten und unterschiedliche Materialien testen lassen. Zum Beispiel können durch spezielle, laserstrukturierte Oberflächen oder chemisch veränderte Rezepturen, die Fließeigenschaften und Reaktionszeiten verbessert werden, um laut T. Michel, so die Prozesszeiten entscheidend zu beeinflussen und zu verkürzen.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45141270 / Kunststofftechnik)

Themen-Newsletter Produktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Werkzeugmaschinenbauer SHW meldet Insolvenz an

SHW Werkzeugmaschinen

Werkzeugmaschinenbauer SHW meldet Insolvenz an

17.05.18 - Die SHW Werkzeugmaschinen GmbH hat vorgestern einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, heißt es. Dieser Schritt sei unausweichlich geworden, nachdem der Versuch, das Unternehmen zu restrukturieren, trotz voller Auftragsbücher gescheitert sei. lesen

Konstruktion für 3D-Druck

Additive Fertigung

Konstruktion für 3D-Druck

08.05.18 - Additive Verfahren werden zunehmend für die Herstellung von Endprodukten eingesetzt. Im Vergleich zu anderen Fertigungstechniken ist die Prozesskette von der Konstruktion hin zur Produktionsvorbereitung allerdings weniger durchgängig. Doch CAD-Softwareanbieter und 3D-Drucker-Hersteller rücken zusammen. lesen

Antriebssystem für die nächste Generation

Antriebssystem für die nächste Generation

14.05.18 - Durch die Digitalisierung, Flexibilisierung und Individualisierung der Industrie werden sich die heutigen Produktionsprozesse grundlegend verändern. Die Smart Factory von morgen ist flexibel, modular und mobil. Ein omnidirektionales Antriebssystem macht Roboter fit für diese Herausforderungen. lesen