Auf AMB-Metallkurs Das sind die aktuellen Trends in der Metallbearbeitung

Quelle: Landesmesse Stuttgart 10 min Lesedauer

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Neue Werkstoffe, Miniaturisierung, Wettbewerbsdruck, Digitalisierung und nachhaltigeres Wirtschaften lauten nur einige der Herausforderungen, mit denen sich die Industrie auseinandersetzen muss ...

So sieht der perfekte Span aus, sagen die Macher der AMB von der Landesmesse Stuttgart. Wie man dieses Ziel erreicht, wird Mitte September ein Fokus der Metallbearbeitungsmesse sein. Hier können Sie schon mal einen Einblick in die aktuellen Zerspanungstrends genießen ...(Bild:  Landesmesse Stuttgart)
So sieht der perfekte Span aus, sagen die Macher der AMB von der Landesmesse Stuttgart. Wie man dieses Ziel erreicht, wird Mitte September ein Fokus der Metallbearbeitungsmesse sein. Hier können Sie schon mal einen Einblick in die aktuellen Zerspanungstrends genießen ...
(Bild: Landesmesse Stuttgart)

Die Landesmesse Stuttgart schnürt so allmählich die Laufschuhe für den Start in die nächste AMB, die vom 10. bis 14. September stattfindet. Mit Blick auf den Startschuss gewährt der Messeveranstalter hier schon erste Informationen über die gezeigten Highlights und Trends in Sachen Metallver- und -bearbeitung. Das betrifft schon den Start der Wertschöpfungskette, an der meist eine Methode der Metallbearbeitung steht. Oft sind es die Werkzeugspezialisten, bei denen die Anfragen zuerst landen, um komplexe und problematische Zerspanungsprozesse zu optimieren. Zu den häufigsten Problemen in der Zerspanungswelt gehören Werkzeugverschleiß, Bearbeitungszeiten und Kosten. Die AMB will auch in dieser Hinsicht präsentieren, wie man so manche Hürde nehmen kann.

Nicht nur Beschichtungen machen standfest

Die Entwicklung neuer Schneidstoffe und Beschichtungen ist ein Schlüsselbereich für die Weiterentwicklung von Präzisionswerkzeugen. Hartmetall, Keramik und Diamantbeschichtungen reduzieren den Verschleiß und verlängern die Standzeiten von Fräser & Co.. Am Ende sind es häufig diese Applikationen, die für eine unterbrechungsfreie Metallzerspanung sorgen. Bei Iscar etwa kommt noch ein weiteres Element hinzu, das sich positiv auf die Produktivität auszahlt. Denn bei den mit drei Schneiden ausgerüsteten Vollhartmetall-Flachkopfbohrern wurden innere Kühlschmierstoffkanäle für eine verbesserte Bearbeitungsleistung integriert. Die drei Düsen, die man eingebracht hat, verlängern die Lebensdauer der Schneide und verbessern die Spanabfuhr. Die Flachbohrerlinie von Iscar ist nach eigenen Angaben die erste auf dem Markt für die Bearbeitung von Flachbodenbohrungen. Die drei Schneiden des Bohrers verbessern die Qualität der Bohrungen, heißt es von Iscar.

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Iscar-Bohrer kontrollieren den Span optimal

Vor allem, wenn unterbrochene Schnittbedingungen auftreten, macht sich demnach das Werkzeug bezahlt. Das könnten beispielsweise sich schneidende Löcher oder schräge Flächen sein. Die Geometrie der Bohrer sorge für hohe Produktivität, insbesondere bei der Bearbeitung von Stahl- und Gusswerkstoffen. Die Durchmesser dieser Serie reichen von vier bis 12 Millimeter mit 0,1-Millimeter-Schritten. Das Verhältnis von Länge zu Durchmesser beträgt 3×D und 5×D. Die kleine Spitze, betont Iscar, verbessert das Eindringen und die Genauigkeit des Bearbeitungslochs. Und die gewellten Schneidkanten sowie eine spezielle Form des Einstichs sorgten für eine gute Spankontrolle beim Bohren in die meisten Werkstoffe. Schmale Abstreifer reduzieren die Reibung und optimieren die Oberflächengüte. Hinzu kommt, dass die hochglanzpolierten Spannuten die Späne sauber abführen können und ein optimierter Kerndurchmesser die Werkzeugsteifigkeit erhöht.

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