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Produktfälschungen Das sind die dreistesten Plagiate 2020

| Redakteur: Melanie Krauß

Auch 2020 wurde der Negativ-Preis Plagiarius wieder an besonders dreiste Produktfälschungen verliehen. Wir präsentieren Ihnen die „Gewinner“.

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Zum Verwechseln ähnlich: Links die original Kehrmaschine, rechts das Plagiat aus China.
Zum Verwechseln ähnlich: Links die original Kehrmaschine, rechts das Plagiat aus China.
(Bild: Aktion Plagiarius e.V.)

Bereits zum 44. Mal wurde auf der Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente der Negativ-Preis Plagiarius verliehen. Die Auszeichnung geht an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen. Von der Kehrmaschine über den Rucksack bis hin zum Küchenschneidegerät war auch in diesem Jahr wieder alles mit dabei. Die Fälschungen stammten sowohl aus Europa als auch als China und werden häufig über Onlinekanäle vertrieben.

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Der Preis sagt nichts darüber aus, ob ein nachgemachtes Produkt im juristischen Sinne erlaubt oder rechtswidrig ist. Ziel der Aktion Plagiarius ist vielmehr, die skrupellosen Geschäftspraktiken von Produkt- und Markenpiraten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Industrie, Politik und Verbraucher für die Problematik zu sensibilisieren.

Bevor die Jury die Preisträger wählt, werden die vermeintlichen Plagiatoren über ihre Nominierung informiert und erhalten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Neben fallbezogenen Informationen fließen diese Reaktionen, sofern erfolgt, mit in die Bewertung ein. Der Jury geht es nicht darum, legale Wettbewerbsprodukte zu brandmarken. Intention ist vielmehr, plumpe Eins-zu-eins-Nachahmungen, die dem Originalprodukt bewusst zum Verwechseln ähnlich sehen und die keinerlei kreative oder konstruktive Eigenleistung aufweisen, in den Fokus zu rücken.

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