Werkzeugmaschinen

Den japanischen Wurzeln von DMG Mori auf der Spur

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Die Jimtof erzeugt unweigerlich ein Messe-Déjà-vu

Der erste Eindruck erinnert stark an eine japanische Ausgabe der AMB, der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung. Etwas ruhiger zwar, aber die üblichen Verdächtigen unter den Ausstellern rufen ein unausweichliches Messe-Déjà-vu hervor. Hier wird einem das erste Mal so richtig bewusst, dass die Platzhirsche, die wir aus unseren europäischen Messegefilden kennen, darunter Fanuc, DMG Mori, Okuma, Makino oder Mazak, waschechte Japaner sind. Der Eindruck wird von großzügigen Ausstellungsflächen verstärkt, die sich abgesehen vom Personal kaum von ihren europäischen Pendants unterscheiden.

Jimtof2016
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Wie auf jeder anderen Werkzeugmesse in diesem Format wurden auch auf der Jimtof einige Maschinenneuheiten das erste Mal einer breiten Masse präsentiert. So zeigte Okuma erstmals mit der Multus U5000 die neue Generation einer intelligenten horizontalen Multitasking-Maschine für die Großteilbearbeitung beispielsweise in der Luftfahrtbranche. Mazak präsentierte auf seinem beeindruckenden und weitläufigen Messestand seine hybride Multitasking-Maschine Integrex i-200S AM, die bei der Bearbeitung sowohl den Materialauftrag als auch -abtrag ermöglicht. Die darin zum Einsatz kommende Technologie des generativen Laserauftragschweißens mit mehreren Lasern ist ein Ergebnis des Strategic Innovation Promotion Program (SIP), eines Projekts für die Wissenschaft, Technologie und Innovation, initiiert durch die japanische Regierung. Insgesamt neun neue Maschinen präsentierte DMG Mori den Besuchern auf seinem 2160 m² großen Messestand. Mit der neuen CMX-V-Baureihe stellte der Japaner vertikale Bearbeitungszentren aus, die bereits auf der IMTS in Chigago vorgestellt wurden, aber im asiatischen Raum erstmals auf der Jimtof ihre Bühne erhielten und sich großen Interesses erfreuten.

DMG Mori rückt den Anwender in den Fokus

Die Baureihe ist DMG Moris Antwort auf die sich stets wandelnden Bedürfnisse des Anwenders. Kompaktheit, Leistung und Individualisierbarkeit standen bei der Entwicklung im Vordergrund. Vom Einzelprodukt bis zur technischen Gesamtlösung kann der Anwender nun seine eigene Maschine zusammenstellen. Neben den japanischen Heimspielern begegnen uns natürlich auch deutsche Aushängeschilder wie Kuka, Schunk, Trumpfoder Siemens – auf der Jimtof will eben niemand fehlen.

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