Pumpen und Armaturen Der intelligente Werkstoff kann kommen
In den Anfängen des Unternehmens bildeten die konstruktiven Gestaltungen der Pumpen den Erfolgsgaranten für KSB. In den Anfangsjahren war Werkstoffforschung nicht nötig und auch nicht Erfolgsfaktor. Das hat sich im Laufe der Zeit geändert. MM Maschinenmarkt wollte vom Leiter der Werkstofftechnik bei KSB wissen, warum das so ist.
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Dr. Böhm, wenn man den Erfolg der Eta-Normpumpe bei KSB betrachtet, die aus einfachem Gusseisen oder Gussstahl gefertigt wurde, dürfte es Ihre Position als Werkstoffforscher gar nicht geben.
Dr. Böhm: Um die Bedeutung der Werkstofftechnik für KSB zu verstehen, müssen wir in der Tat etwas in die Vergangenheit schauen. Die Anfänge von KSB liegen in der Wassertechnik: Wasser, Abwasser, Dampf. Der Kauf des Werkes Amag Hilpertshütte in Pegnitz war der Einstieg, auch verfahrenstechnische Produktionen zu beliefern. Mit diesem Werk kam zudem eine große werkstofftechnische Expertise ins Unternehmen. Die Werkstofftechnik war immer Bestandteil der Gießerei und hat hier schon früh Produktionsunterstützung, Legierungsentwicklung und Werkstoffanpassung geleistet. Diese Themen spielen auch heute noch eine große Rolle.
Worin liegen denn heute die größten werkstofftechnischen Herausforderungen?
Dr. Böhm: Jede Branche stellt ihre eigenen Anforderungen. Jede Anwendung benötigt ihre ganz individuelle Werkstofflösung. Für uns wird es jedoch besonders interessant, wenn die beiden Themen Korrosion und Abrasion zusammen kommen. In Rauchgasentschwefelungsanlagen beispielsweise müssen wir sehr aggressive Medien umwälzen.
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