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Robotik Der Kommilitone Roboter

| Autor/ Redakteur: Jennifer Ratzka / Mag. Victoria Sonnenberg

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft vermittelt fundierte Kenntnisse in Robotik und Automation und bereitet zukünftige Ingenieure auf die Anforderungen der Industrie vor.

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Durch seine hohe Flexibilität und Präzision ist der wandlungsfähige Roboter für unterschiedlichste Aufgabenstellungen geeignet.
Durch seine hohe Flexibilität und Präzision ist der wandlungsfähige Roboter für unterschiedlichste Aufgabenstellungen geeignet.
(Bild: Michael Liebmann)
  • Die Hochschule Karlsruhe setzt vier Kuka-Trainingszellen ein, an denen zukünftige Ingenieure die Programmierung von Industrierobotern erlernen.
  • Ausgestattet ist jede Zelle mit dem Kuka-Kleinroboter KR 3 Agilus und der Steuerung KR C4 compact.
  • Der Roboter wird direkt mit einem integrierten Greifer und einer Reihe von Werkstücken wie Würfeln und Stiften geliefert.

Seit dem Wintersemester 2018 haben Studierende an der Hochschule die Möglichkeit, in einem fakultätsübergreifenden Roboterlabor in Kontakt mit modernsten Industrierobotern zu kommen. In dem neu geschaffenen Fach „Industrie-Roboter-Labor“ lernen die Teilnehmer das selbstständige Steuern und Programmieren von Kuka-Robotern. „Die Theorie kann direkt in der Praxis erprobt und fundierte Kenntnisse können erworben werden, die auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt sind“, sagt Prof. Dr. Christian Wurll von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Gleichzeitig wird mit dem neu eröffneten Roboter-Labor auch die Attraktivität der Hochschule aufrechterhalten.

Training an an vier Kuka-Trainingszellen ready2_educate

Trainiert wird an vier Kuka-Trainingszellen ready2_educate. Die mobile Schulungszelle ist ein komplettes Paket zur Grundlagenvermittlung der Robotik und richtet sich speziell an Schulen, Hochschulen und betriebliche Ausbildungseinrichtungen. Ausgestattet ist jede Zelle mit dem Kuka-Kleinroboter KR 3 Agilus und der Steuerung KR C4 compact. Durch seine hohe Flexibilität und Präzision ist der wandlungsfähige Roboter für unterschiedlichste Aufgabenstellungen geeignet. Der Roboter wird direkt mit einem integrierten Greifer und einer Reihe von Werkstücken wie Würfeln und Stiften geliefert. Auch eine Auswahl didaktischer Schulungsapplikationen ist bereits vorprogrammiert. Die Aufgaben in dem zur Verfügung stehenden Lernmaterial gliedern sich dabei in drei aufeinander aufbauende Schwierigkeitsgrade.

Buchtipp „Industrieroboter“„Industrieroboter" ist ein Handbuch für KMU mit Tipps und Tricks zum Thema Robotereinsatz. Es werden die wichtigsten Grundlagen der Robotertechnik vermittelt und Methoden erläutert, mit denen bewertet werden kann, ob sich ein Produkt oder Prozess durch den Einsatz von Robotern automatisieren lässt.

„Durch die Trainingszellen von Kuka werden die komplexen Technologien und Prozesse von Industrie 4.0 greifbar gemacht“, freut sich Prof. Wurll. In einem abwechslungsreichen Programm aus Theorie- und Praxiseinheiten lernen die Studierenden in Kleingruppen die Grundlagen der Roboterprogrammierung. Im letzten Drittel des Semesters muss jede Gruppe das Gelernte in einer Projektarbeit unter Beweis stellen. Hierbei müssen die Studierenden auch ihr Fachwissen aus anderen Vorlesungen, wie Informatik oder Technische Mechanik einbringen.

In dem Fach Robotik erhalten pro Jahr rund 200 Studierende aller Fakultäten die Möglichkeit, an den Trainingszellen zu arbeiten. Die von Kuka erarbeiteten Kurse zur Grundlagenvermittlung der Roboterbedienung und Programmierung versetzen die Studierenden in die Lage, Aufgaben wie das Palettieren und Depalettieren von Würfeln und das Abfahren von komplexen Oberflächen und Konturen umzusetzen. Auch die Ansteuerung von externer Peripherie oder der Umgang mit Ereignissen kann realisiert werden.

Der Wissensaustausch steht im Vordergrund

Neben dem Sammeln von Punkten für den Bachelor- oder Masterabschluss steht vor allem der fächerübergreifende Wissensaustausch im Vordergrund. „Durch den Austausch untereinander werden die Studierenden bereits während des Studiums an die Arbeit in einem interdisziplinär aufgestellten Team herangeführt“, sagt Wurll.

Außerdem besteht nach bestandener Prüfung für die Studenten die Möglichkeit, ein offizielles Trainingszertifikat bei Kuka zu erwerben. „Diese Zertifikate haben in vielen Firmen einen hohen Stellenwert“, betont Wurll.

* Jennifer Ratzka ist Content Marketing Manager bei der Kuka AG in 86165 Augsburg, Tel. (08 21) 7 97 35 96, Jennifer.Ratzka@kuka.com

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