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Metav reloaded 2020

Deshalb ist Automatisierung das Gebot der Stunde!

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Neue Aufgaben für den Digitalen Zwilling

Für diese Vorgehensweise spreche, dass die gesamte Entstehung einer Maschine von Konzeption, Validierung, Engineering, Test bis hin zu großen Anteilen der Inbetriebnahme rein virtuell ablaufen kann. Auf diese elegante digitale Art und Weise lassen sich Entwicklungsprozesse etwa bei Maschinenbau und Automatisierung parallelisieren, teure Prototypen vermeiden und nicht zuletzt Risiken durch virtuelle Inbetriebnahme in Büroumgebung verringern. Der Maschinenhersteller steigere so die betriebliche Effizienz und verkürze die Vorstellung des fertigen Endproduktes (time-to-market). Ebenso verbessere die durchgängige digitale Transformation den Vertrieb der Maschine, weil sich zum Beispiel Verkaufsgespräche mit dem Kunden und Konzeptdiskussionen auf Basis der virtuellen Maschine durchführen lassen.

Smarte Bewegungsführung und leichte Bedienbarkeit machen produktiver

Bei den Kunden komme die Lösung gut an, berichtet Hammer. So lobte beispielsweise die Elb-Schliff Werkzeugmaschinen GmbH aus Aschaffenburg den „effizienteren und flexibleren Innovations- und Engineering-Prozess“. Auch Siemens hat gegen Cyberangriffe mit Schutzmechanismen in Hard- und Software vorgesorgt. „Die neue CNC-Generation ist integriert in das Siemens-Industrial-Security-Konzept, das im industriellen Umfeld als Benchmark angesehen werden kann“, so der Manager.

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Doch wie geht es weiter mit der Lösung, die auf der EMO Hannover 2019 ihre Premiere feierte? „Signifikante Produktivitätssteigerungen ergeben sich durch neue Funktionen der intelligenten Bewegungsführung“, erklärt Hammer mit Blick auf die Metav reloaded 2020. „Effizienz hat aber auch etwas mit Bedienung zu tun: Im März 2021 geht es daher ebenso um Neuigkeiten bei der Bedienoberfläche in Kombination mit neuen Maschinensteuertafeln.“

Durchaus 70 % Zeitersparnis mit Automatisierung möglich

Um auf Basis eines CAD-Modells ein entsprechendes NC-Programm zu erstellen, sind – abhängig von der Komplexität – zum Teil zahlreiche Schritte notwendig. Diesen Programmierprozess kann die Open Mind Technologies AG aus Weßling automatisieren, was nach eigenen Angaben den Zeitaufwand um 50 bis 70 Prozent senkt. Rico Müller, Projektmanager für CAD/CAM-Automation: „Viele unserer Kunden fertigen ein breites Teilespektrum. Auch in diesen Fällen entwickeln wir automatisierte CAD/CAM-Prozesse, die typischerweise durch interaktive Anwenderentscheidungen gesteuert werden.“ Dabei sei es möglich, die Qualität zu erhöhen, weil immer wieder auf bewährte Abläufe und Bearbeitungsstrategien zurückgegriffen werde und so die Fehlerwahrscheinlichkeit erheblich sinke.

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