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Aus den beschriebenen Komponenten resultierten Topologien, die entweder geringe Reichweiten aufwiesen, häufiges Nachspeisen erforderten oder teure, groß bauende Steckverbinder wie die 7/8“-Variante notwendig machten. Aufgrund des Spannungsabfalls, der bei 24-V-Anwendungen auf der Leitung auftritt, sowie der feldseitigen Absicherung beim Übergang auf kleinere Querschnitte wurde die Energieversorgung in der Maschine oder Anlage zu einer Herausforderung; denn die zusätzlichen Absicherungen im Feld lassen sich im Diagnosefall schlecht erkennen, weil die Feldinstallation nicht auf die Annehmlichkeiten des Schaltschranks wie Lageplan, Beleuchtung und Signalisierung zurückgreifen kann. Im Störungsfall ist die defekte Sicherung daher nur bedingt lokalisierbar.
Speedcon-Technik ermöglicht eine schnelle und sichere Verriegelung
Im Zuge der immer kleiner werdenden Komponenten eröffnet sich den Entwicklern nun die Möglichkeit, anstelle der bislang genutzten M17-, M23- oder 7/8“-Steckverbinder kleinere M12-Power-Stecker in die Applikation zu integrieren. Das schafft Platz und mehr Freiraum für weitere Funktionen. Die M12-Power-Steckverbinder sind mit zwei unterschiedlichen Codierungen ausgestattet, die das Fehlstecken mit anderen M12-Codierungen zuverlässig verhindern.
Wegen der mit der Netz- und I/O-Verkabelung identischen M12-Baugröße kann das gleiche Anzugsdrehmoment-Werkzeug für die M12-Rändel eingesetzt werden. Beide Codierungen unterstützen darüber hinaus die Schnellverriegelung Speedcon. Sämtliche M12-Steckverbinder mit dieser Verriegelungstechnik haben eine feste Markierung an der M12-Rändel sowie am Gehäuse und benötigen lediglich eine 180°-Drehung der M12-Rändel zur sicheren Verriegelung. Außer vom schnellen Verriegeln profitiert der Anwender von der definierten Verpressung des Dichtrings und der optischen Kontrolle.
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