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Condition Monitoring

Diagnosesystem mit Feldbusanbindung

| Redakteur: Beate Christmann

Optimierte Zustandsüberwachung von Maschinen und Prozessen: Die Diagnosesysteme der Baureihe VSE von IFM Electronic verfügen nun über eine Schnittstelle zum Datenaustausch via Profinet IO.
Optimierte Zustandsüberwachung von Maschinen und Prozessen: Die Diagnosesysteme der Baureihe VSE von IFM Electronic verfügen nun über eine Schnittstelle zum Datenaustausch via Profinet IO. (Bild: IFM Electronic)

Sensorhersteller IFM Electronic hat seine 6-kanaligen Diagnosesysteme aus der Baureihe VSE um eine Schnittstelle zum Datenaustausch mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) über ein Profinet-IO-Netzwerk ergänzt. Durch die Feldbusanbindung soll der bisher erforderliche Verdrahtungsaufwand zur Messung dynamischer Signale reduziert werden.

Für das Condition Monitoring, also die Zustandsüberwachung von Anlagen und Maschinen, müssen ständig Daten erhoben werden. Diese sollen im Idealfall kontinuierlich über Betriebszustände der jeweiligen Maschine informieren. Um diese Prozesse zu vereinfachen und auch kostengünstiger zu gestalten, hat Sensorhersteller IFM Electronic seine 6-kanaligen Diagnosesysteme aus der Baureihe VSE um eine Schnittstelle zum Datenaustausch mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) über ein Profinet-IO-Netzwerk ergänzt.

Feldbus statt analoger oder digitaler Datenübertragung

Durch die neue Feldbusanbindung im Diagnosesystem VSE150 sollen sich Messwerte dynamischer Signale, wie Beschleunigung oder Kraft sowie Analogsignale, direkt in der Steuerung anzeigen lassen. Hilfsgrößen der Zustandsüberwachung, wie Drehzahl, Trigger für Betriebszustände und nicht zeitkritische Alarme, lassen sich damit direkt über den Feldbus übertragen und müssen nicht mehr über Analog- und Digitalsignale ausgetauscht werden. Dies soll nicht nur Zeit bei der Verdrahtung sparen, sondern auch bei der Bereitstellung der entsprechenden Ein- und Ausgänge an der SPS.

Kontinuierliche Signalverarbeitung

Signale der angeschlossenen Sensoren werden in der VSE150 kontinuierlich verarbeitet, um die in einem Parametersatz definierten Kennwerte für die Zustandsüberwachung zu berechnen. Die Ergebnisse werden mit Grenzwerten verglichen und somit zu Informationen über den Zustand des Prozesses und der Maschine. Qualitätsverluste sollen so frühzeitig erkannt, Ausschuss und kostspielige Schäden vermieden werden.

Zwei digitale Schaltausgänge (Reaktionszeit ≤1 ms) für zeitkritische Alarme, drei Ethernet-Ports (für ein getrenntes Büro- und Maschinennetz), ein großer interner Historienspeicher mit Echtzeituhr und Zähler sind weitere Hauptmerkmale der VSE150.

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