Ergänzendes zum Thema
Diese Zukunftseinschätzung beflügelt die Fantasie

Joscha Riemann ist Head of Mission Additive bei Vogel Communications Group: „Neue Drucker, neue Verfahren, neue Branchen, neue Möglichkeiten – die Additive Fertigung scheint keine Grenzen mehr zu kennen.” ( Bild: J. Untch / Vogel Communications Group GmbH & Co. KG )
Mist … schon wieder bis zum 24.12. gewartet, um Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Schnell einen Gutschein machen … verflixt, davon habe ich doch in den letzten Jahren schon zu viele verschenkt. In die Stadt und noch schnell die neuen Wanderschuhe kaufen, die sich meine Freundin für die Besteigung der Zugspitze wünscht – oh nein, schon ausverkauft. Zum Glück habe ich aber einen 3D-Drucker. Schnell die Vorlage runterladen, drucken und fertig. Weihnachten ist gerettet.
Sie denken sich nun … was soll das denn? Das war im Jahr 2014 vielleicht eine nette Vision aber 2019? Never ever! 2019 denken wir nicht mehr im Klein-Klein, im B2C – nein, wir denken richtig groß. Jetzt drucken wir nicht mehr 3D, nein wir fertigen additiv – B2B ist der Shit!
Neue Drucker, neue Verfahren, neue Branchen, neue Möglichkeiten – die Additive Fertigung scheint keine Grenzen mehr zu kennen.
Schon nächstes Jahr soll die erste 3D-gedruckte Rakete die Grenzen unserer Welt hinter sich lassen und das Trendthema AM, im wahrsten Sinne des Wortes, in neue Umlaufbahnen befördern.
Und was bedeutet die neue Vision jetzt für mein Weihnachtsgeschenk? Ich denke jetzt auch richtig groß – Wanderschuhe? – Auf gar keinen Fall. Ich druck mir jetzt die ganze Zugspitze.
Wenn jetzt bloß dieser kleine Mann im Ohr aufhören würde, mir zu sagen, dass ich träume …