Produktetrend Die Digitalisierung des Berichtswesens
Neben den vielen Daten, die es zu erheben und zu analysieren gilt, trägt auch eine dezentrale Unternehmensstruktur zur Komplexität mit bei. Daher stellen wir in diesem Heft drei Softwaretools aus dem Bereich Business Intelligence (BI) und Business Analytics vor.
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Automatisiert, intelligent und in der Cloud – dahin bewegt sich die Fertigung in schnellen Schritten. Wenn schon so viel Energie und Geld in Produktion gesteckt wird, sollte dann nicht auch das Berichtswesen auf dem aktuellen Stand sein? Dafür wollen Softwarelösungen aus den Bereichen Business Intelligence und Business Analytics sorgen.
Ein Maschinenbauer, der eine solche Lösung in seinem Unternehmen getestet hat, ist Kuka. Wichtig war es dem Maschinenbauunternehmen, ein Werkzeug zu finden, das eine große Bandbreite der Analyseanforderungen des gesamten Konzerns abdeckt. Darüber hinaus sollte die Lösung sich durch schnelle Implementierbarkeit, kurze Entwicklungszeiten, hohe Benutzerfreundlichkeit und State-of-the-Art-Visualisierungen auszeichnen. Überzeugt hat Qlik-View des Unternehmens Qlik Tech.
Weltweit einheitliches Reporting
Angesprochen hat den Anwender unter anderem die unkomplizierte Anpassbarkeit der Applikationen und die zahlreichen Visualisierungsoptionen. Als Initial-Projekt wurde eine Qlik-View-Applikation für das F&E-Controlling des Bereichs Kuka Roboter entwickelt. Ausgewertet werden dabei Daten aus SAP BW und MS Project, um beispielsweise den Projektfortschritt zu kontrollieren und im Bedarfsfall steuernd entgegenwirken zu können. Anschließend erfolgte die schrittweise Umsetzung weiterer Anwendungen: Bei einer Support-Anfrage des Kunden zeigt die Abteilung Service & Support Kunden mit einer Applikation auf, wo der nächste Service-Techniker ist.
Der Vertrieb analysiert Kennzahlen wie Auftragsbestand, Auftragseingang und Veränderungen im Auftragsvolumen. Für das Controlling wurden Anwendungen für Personalzahlen sowie für die Kostenstellenrechnung umgesetzt. Intensiv genutzt wird Qlik-View auch bei den 40 Mitarbeitern der IT-Abteilung für das Controlling der internen IT-Projekte. Weltweit setzen bereits rund 1000 Kuka-Mitarbeiter Qlik-View für die Datenanalyse ein. Durch den Einsatz von Qlik-View konnte Kuka die Effizienz des Berichtswesens steigern. Um die IT zu entlasten und gleichzeitig Applikationen bedarfsgerecht zu entwickeln, wurden neun Process-Experts und 20 Power-User angebunden, die für die Entwicklung und den Betrieb von Qlik-View-Applikationen zuständig sind. Den Basisbetrieb und das vorgelagerte Business-Warehouse verantwortet die zentrale IT.
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