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Biogasanlage liefert Wärme für das Einbrennen der Pulverlacke
Nach dem Strahlen werden die Bauteile entfettet, chemisch gereinigt, eisenphosphatiert und passiviert. Im weiteren Prozessverlauf erfolgt bei elektrostatischer Aufladung die Beschichtung, bevor die Lacke eine Stunde lang bei 200 °C eingebrannt werden. Die Grundlastversorgung mit Wärme wird über die eigene 550-kW-Biogasanlage mit der Zuckerrübe als Hauptsubstrat bereitgestellt. Für das Einbrennen der Lacke und zur Wärmeversorgung im Winter wurden weitere zwölf Hackschnitzelöfen von Hargassner mit jeweils 200 kW Nennleistung (2,4 MW) installiert.
Im zentralen, 15.000 m² umfassenden Hallenkomplex hat Ropa optimale Voraussetzungen für fortan insgesamt vier Montagelinien geschaffen - für Maus, Panther, Tiger und Kartoffelvollernter vom Typ Keiler. Die Werkshallen der bisherigen Montagelinie werden dem Zentrallager zugeordnet. Bei verbesserter Logistik und sehr kurzen Wegen kann laut Hersteller künftig effizienter und flexibler produziert werden. Beidseitig zu den Fertigungsstraßen befinden sich die Vormontagestufen für Baugruppen wie Schlegleraggregate, Rodeeinheiten, Motor und Hydraulik sowie der Kabinenbau.
Von Anfang an sei bei der Planung der Fokus auf moderne und helle Arbeitsplätze gelegt worden. Schalldämmung, große Lichtfirste und eine ganzflächige Bodenheizung würden einen wesentlichen Anteil dazu beitragen. Mit dem Neubau sei es der Familie Paintner gelungen, für die Mitarbeiter ein freundliches und angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen.
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