Das kleinere Übel Die Start-up-Szene glaubt nicht mehr so recht an Deutschland

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Start-up-Verband hat eine Umfrage durchführen lassen, die als Ergebnis brachte, dass nicht mal mehr 60 Prozent dem Standort Deutschland eine gute Note geben.

Die deutsche Start-up-Szene blickt nicht wirklich erfreut auf die Möglichkeiten, die Deutschland derzeit zu bieten hat, um durchzustarten, hat eine Umfrage offenbart. Immerhin agiere man aber lieber hier als in den USA ...(Bild:  S. Jenkins)
Die deutsche Start-up-Szene blickt nicht wirklich erfreut auf die Möglichkeiten, die Deutschland derzeit zu bieten hat, um durchzustarten, hat eine Umfrage offenbart. Immerhin agiere man aber lieber hier als in den USA ...
(Bild: S. Jenkins)

Im Vergleich zu den USA genieße Deutschland zwar durchaus noch eine gewisse Beliebtheit bei Start-ups, doch daran sei vor allem Donald Trump schuld, der ja nicht ewig an der Macht sein werde. Aber nur noch 57 Prozent geben mit Blick auf Deutschland eine positive Bewertungen ab. Das sind nach Angaben des Start-up-Verbandes vier Prozentpunkte weniger als noch vor einem Jahr. Auch verneinten inzwischen immer mehr Befragte, dass sie nochmal etwas gründen würden. Mit gut 78 Prozent sei die Zahl jener, die gründen würden, zwar nach wie vor vergleichsweise hoch, doch vor einem Jahr waren es noch sechs Prozent mehr und 2023 kam man noch auf 90 Prozent.

Verteidigungsbranche ist auch für Start-ups attraktiv

Wegen Trump im Weißen Haus hat Deutschland aber 2024 immerhin rund sechs Prozent an Beliebtheit im Vergleich zu den USA gewonnen. Denn angesichts der Zölle und anderer Unwägbarkeiten sehe man Deutschland noch als einigermaßen stabil an. In Sachen Kapital deutlich können allerdings schon jetzt Start-ups zulegen, die sich mit Verteidigungstechnologie beschäftigen, wie es weiter heißt. Die Investitionen in diesem Industriesektor stiegen nämlich von 1,3 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 878,5 Millionen Euro allein in den ersten acht Monaten 2025. Man wird sehen, ob das so weitergeht, oder nur ein Strohfeuer ist, das spätestens mit einem Ende des Kriegs in der Ukraine an Nahrung verliert.

(Für diesen sogenannten Start-up-Monitor wurden 1.846 Online-Befragungen durchgeführt, heißt es. Der Verband merkt an, dass die Umfrage, die in Kooperation mit dem Ifo-Institut stattfand, aber nicht repräsentativ ist).

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