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Mit LED-Verguss sind auch Außenanwendungen, zum Beispiel bei Schwimmbadbeleuchtungen, möglich. In einer Systemprüfung des mit Fermadur vergossenen Bauteils werden in Abhängigkeit von der Bauteilkonstruktion Dichtigkeitsklassen bis IP67 erzielt. Für Tunnelbeleuchtungen, die keinen Ex-Schutz benötigen, können die Fermadur-Vergusssysteme auch flammhemmend eingestellt werden, so dass sie die Prüfungen gemäß der UL94 Brandschutzklassen bestehen.
Prozesssichere Verguss-Applikation
Die Bauteilapplikation erfolgt wirtschaftlich und prozesssicher mit der „Formed In-Place“ (FIP-) Auftragstechnik und einer teil- oder vollautomatischen Niederdruck Misch- und Dosieranlage von Sonderhoff Engineering. Aufgrund des guten Fließverhaltens verteilen sich die Polyurethan basierten Vergussmassen gleichmäßig und vollflächig in die entlegensten Stellen komplexer Bauteile. Mit der Methode der Dünnschichtentgasung werden Lufteinschlüsse vermieden. Mehrere LED-Serien unterschiedlichster Bauteil- oder Trägerformen lassen sich auf diese Weise mit demselben Vergussprodukt auf der Misch- und Dosieranlage vergießen.
LED-Leuchten werden häufig in einem Zweischichtverfahren zuerst mit einem transparenten Verguss versiegelt und in einem zweiten Schritt mit einem opaken Verguss überzogen, der für eine optimale Lichtstreuung sorgt. Beide Vergussschichten sind UV-beständig. Auch wenn LED-Licht weniger Wärme als eine Glühbirne entwickelt, ist es entscheidend, dass LED-Versiegelungen eine hohe Temperaturbeständigkeit haben, damit sie ein breites Spektrum unterschiedlicher Anwendungen und Einsatzbe¬dingungen abdecken können.
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