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Rockwell Automation

Drei Funktionen in einem Gerät

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Windelherstellung ist komplex

Insgesamt gesehen ist der Anlagenbetreiber mit der Anlage sehr zufrieden. Ullrich erklärt: „Aufgrund des weichen Materials der Windeln und der damit einhergehenden Flexibilität ist die Fertigung – zusammen mit der Komplexität der Windel – ein sensibler Prozess.“

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Eine Windel besteht immerhin aus circa 30 Teilen, da entsteht im Produktionsablauf schon mal ein Fehler. Doch damit der Kunde nur hochwertige Windeln erhält, werden alle Windeln genau mit einem Bildverarbeitungssystem kontrolliert und die fehlerbehafteten Windeln werden ausgeschleust.

Den Hauptvorteil der neuen Anlage sieht Ullrich nicht nur in der Schnelligkeit, sondern darin, dass der Itrak die Anlage so platzsparend macht. Mit alternativen Systemen würde man eine viel größere Arbeitsfläche benötigen, da man bei diesen Systemen mit den durchlaufenden Windeln zwei Mal die Richtung ändern müsste und dies benötige eben deutlich mehr Platz. Doch es gibt noch einen zusätzlichen Aspekt, der wichtig ist, denn mit dem Itrak konnte noch ein dritter Vorgang integriert werden, der des Pressens, so Ullrich, neben dem Separieren und Transportieren.

Platzbedarf konnte reduziert werden

„Noch vor etwas mehr als 20 Jahren produzierten die Herstellungsmaschinen gerade mal 200 bis 300 Windeln pro Minute und diese Windeln wurden auch noch manuell verpackt“, erinnert sich Ullrich. Die Packungen waren damals aber auch größer, erläutert Ullrich und so konnten die Windeln mit deutlich weniger Druck in die Verpackung eingelegt werden.

Heute sind die Windeln so eng gepresst, dass diese kaum aus der Packung herauszuziehen sind, wie jede Mutter und jeder Vater aus eigener Erfahrung sicherlich weiß. Doch dafür benötigen sie deutlich weniger Platz und lassen sich natürlich auch preiswerter transportieren. Denn auch in der Logistik gilt: Nachhaltigkeit ist wichtig.

* Weitere Informationen: Rockwell Automation GmbH, 40468 Düsseldorf

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Redakteur, MM MaschinenMarkt