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Rockwell Automation Drei Funktionen in einem Gerät

Mit einem linearen Antriebssystem wurde beim Aufbau einer Anlage zur Produktion von Windeln so viel Platz gewonnen, dass der Aufbau in einer bestehenden Halle problemlos geklappt hat. Möglich ist dies, weil das Gerät gleich drei Funktionen übernimmt: Es transportiert, separiert und presst die abzupackenden Windeln.

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Der Anlagenhersteller Optima hat in der Windelproduktionsanlage für Intigena den Itrak (im Bild) von Rockwell Automation eingebaut. Damit konnte die Anlage wesentlich platzsparender aufgebaut werden.
Der Anlagenhersteller Optima hat in der Windelproduktionsanlage für Intigena den Itrak (im Bild) von Rockwell Automation eingebaut. Damit konnte die Anlage wesentlich platzsparender aufgebaut werden.
(Bild: Reinhold Schäfer)

Eine leistungsfähigere Anlage zur Herstellung von Windeln schwebte der Intigena Produktion GmbH & Co. KG in Eichenzell vor. Denn das Unternehmen stellt für verschiedene Marken Einwegwindeln her und die Produktionskapazität sollte aufgrund der gesteigerten Nachfrage erhöht werden. Doch der Herstellungsprozess ist nicht einfach, wie Dipl.-Ing. (TU) Claus Ullrich bestätigt: „Eine Windel besteht aus circa 30 Teilen.“ Darüber hinaus sollte die neue Anlage auch in die bestehende Halle passen. Weil Intigena schon seit über 20 Jahren mit dem Anlagenhersteller Optima zusammenarbeitet, fragte man auch dort eine entsprechende Lösung an.

Gerät übernimmt drei Funktionen

Und Optima konnte weiterhelfen. Denn durch den Einbau einer neuen, vor der Verpackungseinheit sitzenden Transporteinheit, die auf Basis eines Linearantriebkonzeptes funktioniert, war es möglich, gleich drei Funktionen in einem Gerät zu vereinen. Oliver Rebstock, Geschäftsführer des Unternehmens Optima Nonwovens GmbH in Schwäbisch Hall, ist darauf besonders stolz und sagt: „Wir sind einer der ersten, die den Itrak nutzen.“ Itrak, so hat der Hersteller Rockwell Automation sein lineares Antriebssystem genannt.

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Rebstock erinnert sich: „Die Anforderung kam von der Idee, die Produktion zu optimieren. Doch mit der geforderten höheren Geschwindigkeit der Produktionslinie war es notwendig, eine andere Technik zu nutzen.“ Optima entschied sich an dieser Stelle dann für den Mover von Rockwell Automation. „Wir könnten sogar noch höhere Geschwindigkeiten erreichen als gefordert.“ Das Gerät arbeite auch da noch funktionssicher.

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Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Redakteur, MM MaschinenMarkt