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Drohnentechnik Drohnen im Bergbau

Redakteur: Katharina Bormann

Seit Februar erforschen Mitarbeiter der TU Freiberg in Zusammenarbeit mit externen Partnern, wie Drohnen für die Arbeit unter Tage eingesetzt werden können. Das vierjährige Projekt soll ein autonomes Robotersystem mit hochempfindlichen Kameras und Radarsystemen zur Erkundung und Überwachung unterirdischer Kavernen, Tunnel und Kanäle zum Ergebnis haben.

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Eine Drohne auf unterirdischem Erkundungsflug.
Eine Drohne auf unterirdischem Erkundungsflug.
(Bild: TU Bergakademie Freiberg)

Die Forschung werde laut Professor Bernhard Jung von der TU Freiberg einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Bergbaus leisten und durch den Einsatz von Technik die Gefährdung der Menschen erheblich reduzieren. Weiterhin würden sich durch den Erhalt hochwertiger Daten und Informationen Kosten einsparen lassen. Ziel des Forscherteams ist es bis Ende 2019 verschiedene Träger- und Sensorsysteme sowie autonome Software zu entwickeln, die 2020 in einen geplanten Prototypen eingebaut werden sollen. Erste Testflüge fanden bereits im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ statt.

Internationale Forschungsarbeit auf hohem Niveau

„Undromeda“ (Underground Robotic System for Monitoring, Evaluation and Detection Applications), wie der offizielle Name des Projektes lautet, wird über das Konsortium Raw-Materials des European Institute of Innovation and Technology (EIT) mit über 1,5 Mio. Euro gefördert. Hierbei arbeiten 100 Partner aus mehr als 20 Ländern zusammen.

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