Schmersal-Gruppe

Effizientes Heizen, Lüften und Kühlen spart 150 t CO2

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Kondensationswärme aus Abgas spart Energie bis 50.000 kWh

Durch die Nutzung der Kondensationswärme aus dem Abgas und die bessere Leistungsregelung des Brenners werden 10 bis 15 % des Primärenergieeinsatzes gespart. Das entspricht einer Energiemenge von rund 50.000 kWh und einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes von etwa 10 t/a.

Für die Wärmeversorgung des Betriebskindergartens musste die Gebäudetechnik von Schmersal eine neue Lösung finden, weil durch den Abriss eines Gebäudes die bisherige Anbindung an die Heizzentrale entfiel. Als ideale Alternative erweist sich hier die Nutzung der Geothermie: Eine Wärmepumpe, die 35 bis 40 °C Wärmeträgerflüssigkeit aus knapp 100 m fördert, speist die Fußbodenheizung des Gebäudes. Dabei werden im Vergleich zum alten Heizsystem rund 25 % Energie gespart.

Neben dem BHKW wird im kommenden Jahr eine weitere Anlage für die Deckung des Eigenbedarfs an elektrischer Energie ihren Betrieb aufnehmen. Auf dem Dach des neuen Gebäudes C wird eine Photovoltaikanlage mit einer Kollektorfläche von 295 m² und einer Leistung von 41,36 kWp errichtet. Jede erzeugte elektrische Kilowattstunde reduziert den jährlichen CO2-Ausstoß um 600 g, da weniger Strom aus Primärenergie gewonnen werden muss. Der Strom steht – wenn man von den Investitionskosten absieht – zum Nulltarif zur Verfügung.

Die Drucklufterzeugung ist in allen Industriebetrieben ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung, dessen Bedeutung für den Gesamtenergieverbrauch leider oft unterschätzt wird. Bei Schmersal ist diese Art der Energieerzeugung hocheffizient, weil sie mit der Abwärmenutzung gekoppelt ist. Der neue drehzahlgeregelte Kompressor in der Druckluftstation wurde mit einem Wärmerückgewinnungssystem ausgerüstet, das die Wärme ans Heizungssystem übergibt. Durch diese sehr einfache Maßnahme kann das Werk Wuppertal pro Jahr rund 60.000 kWh Gas einsparen und die CO2-Belastung sinkt um etwa 12 t.

Stete Maschinenkühlung in der Kunststoffspritzerei

Die Rückgewinnung von Wärme ist auch Ziel eines weiteren Projektes in der Produktion. Die Maschinen in der Kunststoffspritzerei müssen kontinuierlich gekühlt werden. Ursprünglich erzeugten drei Kaltwassersätze mit Kältekompressoren 12 °C warmes Kühlwasser. Durch Optimierungsmaßnahmen kann die Kühlung jetzt mit einer Temperatur von 25 °C betrieben werden. Das erlaubt den Verzicht auf die energieintensiven Kaltwassersätze.

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