Wickeltechnik
Ein Herz aus Kupfer

Ein Gastbeitrag von Dr. Fritz Faulhaber 6 min Lesedauer

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Die Wicklung eines Elektromotors ist essenziell für seine Effizienz und Leistungsdichte. Bei Faulhaber wird sie stetig optimiert, sodass sie auch immer mehr Miniaturisierung zulässt. Im Fokus der Entwicklung stehen der Kupferfüllfaktor, die Wicklungssymmetrie und der Platzbedarf.

Die Wicklung bestimmt, was den Elektromotor ausmacht. Im Bild: Kurze Wicklung an kleinen Motoren.(Bild:  Faulhaber)
Die Wicklung bestimmt, was den Elektromotor ausmacht. Im Bild: Kurze Wicklung an kleinen Motoren.
(Bild: Faulhaber)

Rund 25 Motorenfamilien umfasst das Faulhaber-Portfolio heute – von bürstenbehafteten und bürstenlosen DC-Motoren über Schritt und Linearmotoren bis hin zu integrierten Antriebssystemen. Unterschiedliche Längen, Durchmesser und vielfältige Kombinationsmöglichkeiten sorgen dafür, dass diese Antriebe in ganz unterschiedlichen Umgebungen zuverlässig ihre Aufgabe erfüllen können. Die Einsatzgebiete reichen dabei von A wie automatisierte Agrarrobotik bis Z wie zuverlässige Medizintechnik. So vielfältig die Anwendungen auch sind, im Kern eint sie alle ein entscheidendes Element: eine hochentwickelte Wicklung, die die Leistungsfähigkeit der Motoren maßgeblich bestimmt.

Dass genau hier seit jeher der Fokus liegt, ist kein Zufall. Die Erfindung der ersten und die kontinuierliche Entwicklung neuer und optimierter Wickeltechnologien gehört zur DNA von Faulhaber. Dabei steht die schräg gewickelte Drahtführung der allerersten Wicklung auch als Symbol für das Logo des Unternehmens. Die Wickeltechnik ist damit nicht nur ein konstruktives Detail, sondern Herzstück und Identität der Faulhaber-Antriebstechnologie.