Energiemanagement
Stromkosten im Griff: Wie Kerschgens 75 Prozent Eigenversorgung erreicht

Von Alessandra Pöhmerer 6 min Lesedauer

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Der Werkstoffhändler Kerschgens hat es geschafft, weitestgehend autark Strom zu produzieren. Die Firma zeigt, wie das geht.

Felix Herbort (links) und Heinz Herbort (rechts), Geschäftsführer von Kerschgens Werkstoffe & Mehr, haben gemeinsam mit Roman Alberti (Mitte), Geschäftsführer von Voltfang, mit dem Aufbau einer integrierten Energieinfrastruktur die Stromkosten dauerhaft gesenkt.(Bild:  Kerschgens Werkstoffe & Mehr GmbH.)
Felix Herbort (links) und Heinz Herbort (rechts), Geschäftsführer von Kerschgens Werkstoffe & Mehr, haben gemeinsam mit Roman Alberti (Mitte), Geschäftsführer von Voltfang, mit dem Aufbau einer integrierten Energieinfrastruktur die Stromkosten dauerhaft gesenkt.
(Bild: Kerschgens Werkstoffe & Mehr GmbH.)

Die aktuelle politische Lage verunsichert viele Unternehmen, wenn es um die Planbarkeit der Stromkosten geht. Vor 2020 hat Kerschgens für mehrere Jahre Strom zu einem Preis von 4 bis 5 Cent pro Kilowattstunde eingekauft. Das gab dem Unternehmen damals Planungssicherheit. Mit dem Ausbruch des Ukrainekriegs hat sich die Firma jedoch aktiv mit Alternativen auseinandergesetzt. „Keiner hat ja mit einem Krieg in Europa gerechnet“, erklärt Geschäftsführer Heinz Herbort. „Und leider sehen wir daran, dass die Dinge völlig unkalkulierbar sind.“

Über Kerschgens

Kerschgens Werkstoffe & Mehr ist ein Familienunternehmen in sechster Generation mit über 150 Jahren Unternehmensgeschichte. Seit der Gründung 1876 hat sich das Unternehmen zu einem führenden Werkstoffhändler und Verarbeitungspartner im deutschsprachigen Raum entwickelt. Mit Sitz in Stolberg beliefert Kerschgens Industrien wie Maschinenbau, Stahl- und Metallbau, Bauwesen und Metallverarbeitung.