Die überrollt nichts Continental hat keine Angst vor einer Branchenkonsolidierung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Der Reifenhersteller Continental kann sich bei einer Fusionswelle in der Branche große Zukäufe vorstellen, wie die dpa jetzt erfahren hat ...

Im Falle einer Konsolidierung des Reifenherstellungssektors brauche Continental nichts zu befürchten, wie Medien berichten. Hier erklärt der Conti-Chef, warum das so ist ...(Bild:  Continental)
Im Falle einer Konsolidierung des Reifenherstellungssektors brauche Continental nichts zu befürchten, wie Medien berichten. Hier erklärt der Conti-Chef, warum das so ist ...
(Bild: Continental)

Continental (kurz Conti) sieht sich gut aufgestellt. „Für den Fall einer Konsolidierung in der Reifenindustrie könnten wir mittelfristig für einen Zukauf mehrere Milliarden Euro mobilisieren“, betont dazu Konzernchef Christian Kötz in der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Übernahmen seien außerdem eine Option, wenn sie finanziell sinnvoll seien und die Hannoveraner inhaltlich voranbrächten. Er denke dabei zum Beispiel an das Geschäft mit Spezialreifen oder die Marktpräsenz in Asien. Die Schulden senkt das Unternehmen, heißt es weiter. Und pro Jahr erwirtschafte Conti einen freien Mittelzufluss von rund einer Milliarde Euro (nach Zinsen und Steuern). Zukäufe seien außerdem immer ein Teil der Wachstumsstrategie von Continental gewesen. Auch sieht der Conti-Chef neben Asien die größten Wachstumschancen in Nordamerika. Dabei nennt er vor allem das Geschäft im Rahmen von Pick-ups und großen SUV, wo Conti glaubt, punkten zu können. Denn solche Autos sind dort zwar sehr beliebt, so Kötz, doch Continental ist in dem Segment noch deutlich unterrepräsentiert. Das soll sich ändern.

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