Holzbearbeitung

Ein uralter Werkstoff bleibt fit für moderne Zeiten

Seite: 3/6

Anbieter zum Thema

Energie, Zeitaufwand und Kosten senken

Die Vorteile der robotergestützten Lösung im Vergleich zu einem Portalsystem zum Stapeln heißen: höheres Tempo und bessere Präzision sowie verkürzte Zykluszeiten und größerer Aktionsradius. Die spezielle Hohlwellenkonstruktion des KR Quantec PA mit 60 mm großer Durchlassöffnung gilt als ein weiteres Highlight der Baureihe. Alles Vorteile, die die Entscheidung für einen Holz verarbeitenden Betrieb leicht gemacht haben. „Wir können heute mit dem Roboter 2400 Einzelteile pro Schicht stapeln, vorher waren es rund 40 % weniger“, resümiert Stefan Voit, der Geschäftsführer. „Außerdem sparen wir natürlich Energie, denn der Roboter erreicht die gleiche Stückzahl mit viel kürzerer Laufzeit als die alte Maschine“, resümiert Voit.

Wie die Ligna-Macher ergänzen, unterstützt Kollege Roboter auch beim Lackieren, Schleifen, Polieren und Montieren alle Vertreter der Holzbranche. Prominentes Beispiel der letzten Veranstaltung war der Aussteller Maka in Kooperation mit Siemens. Die Frucht dieser Gemeinschaftsentwicklung heißt „Run my Robot“ und erlaubt die vollständige Programmierung und Roboterbedienung – nicht nur für holzlastige Anwender – über die CNC-Schnittstelle. Damit ergibt sich nun der nächste Trend in der Holz bearbeitenden Industrie: CNC-Systeme. Diese sind auch die Voraussetzung für einen erfolgreichen Weg des Werkstoffs in die Industrie-4.0-Welt, ohne dass dieser zum „Holzweg“, also zur Sackgasse, wird.

Das bestätigt auch der VDMA, der seit mindestens zwei Jahren beobachtet, dass auch kleinere Tischler- und Schreinerbetriebe verstärkt in die CNC-Technik investieren. Dabei sollen die Bearbeitungszentren, wie sie von der Metallbranche bekannt sind, die Favoriten sein. Bis 2019, heißt es, werde die Holzindustrie rund 40 % ihrer Gesamtinvestitionen auf diese moderne Technik setzen. Auch die Maschinenanbieter richten sich laut VDMA auf diesen Trend ein und bieten mittlerweile Anlagen an, die alle im Holzsektor gebräuchlichen Leistungsklassen ansprechen.

(ID:44313164)