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Deutsche Technik überzeugt weltweit
Technik engineered in Germany ist weltweit gefragt wie eh und je, sagen die VDMA-Experten: 2012 haben die deutschen Unternehmen mit rund 17.500 Beschäftigten Holzbearbeitungsmaschinen und -werkzeuge im Wert von insgesamt rund 3,5 Mrd. Euro abgesetzt. Der Löwenanteil, nämlich 72 %, entfiel davon auf internationale Märkte. Weltweit gesehen sei Deutschland somit der mit Abstand größte Ausrüster der Holz- und Möbelindustrie.
Ein überwiegend aus dem Metallbereich bekannter Maschinenbauprotagonist bedient auch die Holzver- und -bearbeiter: die Maka Systems GmbH, die nach eigenen Angaben ihre Maschinen derart in Richtung „holzgeeignet“ trimmt, dass sie sowohl im Großbetrieb als auch im Handwerksgeschäft viele Vorteile bieten.
Ein gutes Beispiel, in dem ein Maka-Fünf-Achs-Bearbeitungzentrum des Typs PE 90 die Hauptrolle spielt, stammt von einem Treppenbauer namens Fingertreppen, der damit fast alle seine Komponenten fertigen kann, wie er sagt. In der Holzbearbeitung kommt es, wie eigentlich in allen Branchen, auf Produktivität an. Eine Eigenschaft, die den Treppenbauer zur Anschaffung der PE 90 veranlasst hat, weil sie deutlich flotter und flexibler arbeiten kann als die vorherigen Systeme. Mit diesem Konzept sei Maka auch der üblichen Forderung nach einer massiven Fünf-Achs-Spindel nachgekommen.
Weil die reine Leistungsabgabe für eine Spindel im Treppenbereich weniger entscheidend sei als das Drehmoment, sei als einzige Abweichung zum Maka-System eine hauseigene 16-kW-Spindel gewählt worden, die ihre volle Leistung ab 6000 min-1 bringe. Fingertreppen hat mit der PE 90, wie es heißt, den Weg der CNC-Systemnutzung noch intensiver beschritten und konnte mit der Neuanschaffung den gesamten Produktionsablauf im Haus optimieren.
Der kardanische Fünf-Achs-Kopf spant auch bei hohen Gegenkräften mit großer Präzision, wie es weiter heißt. In Verbindung mit der Bahnführung „Advanced Surface“ der von Maka eingesetzten Siemens-Sinumerik-CNC-Systeme würden selbst bei starker Zerspanung von Harthölzern hochwertige Oberflächen und Konturen erzielt. Maka setze konsequent auf die Siemens-CNC: Eine 3D-Werkzeugradiuskorrektur werte die Anlage zusätzlich auf und mache die Fünf-Achs-Bearbeitung noch einfacher. Mit der „Control-Energy“-Funktion stehe ein einfacher Weg offen, seinen Endkunden energieeffiziente Maschinen zur Verfügung zu stellen. Beispiele hierfür sind die automatische Flussabsenkung im Teillastbetrieb der Spindel oder die Korrektur des Blindleistungsfaktors.
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