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Kunststofftechnik

Ein Zukunftsgarant namens Kunststoff

| Autor/ Redakteur: Peter Königsreuther / Peter Königsreuther

Die Weltbevölkerung zählt rund 7,7 Mrd. Menschen, die berechtigtermaßen auch einen gewissen Lebensstandard genießen wollen. Moderne Kunststoffe helfen dabei, das zu ermöglichen.

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Auch Kunststoffe übernehmen die Zukunftssicherung
Auch Kunststoffe übernehmen die Zukunftssicherung
(Bild: Lanxess)

In vielen Abenteuergeschichten, in deren Verlauf der Held eine Wüste zu durchqueren hat, wird schnell klar, wie wichtig sauberes Trinkwasser für das Überleben ist. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass das lebensspendende Nass einfach so aus dem Wasserhahn in beliebiger Menge fließen kann – und das meiste davon nicht, um das Überleben zu sichern.

Kunststoff sichert Trinkwasserversorgung

Angesichts der steigenden Bevölkerung muss der Trinkwasserversorgung und -sicherung folglich ein Hauptaugenmerk gewidmet werden. Die BASF hat sich dieses Problems bereits angenommen. Moderne Wasseraufbereitungsanlagen sichern die Versorgung mit Wasser, bedürfen aber effektiver Filtereinrichtungen, damit das kühle Nass auch sauber beim Verbraucher ankommt. Diese Arbeit übernehmen Membranfilter aus hochreinem Ultrason, einem Polyethersulfon (PESU), laut BASF jetzt noch besser als die bekannten Ultrafiltertypen (UF) aus Polyvinylidendifluorid (PVDF). Das Material erlaube eine so bisher nicht erreichbare Kombination aus engster Porengrößenverteilung mit dennoch hohen Durchflussmengen beim Filterprozess.

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Damit, heißt es, können Ultrason-Membranfilter nicht nur Verunreinigungen sondern auch auch Mikroparasiten, Sporen, Bakterien und sogar Viren zuverlässig entfernen. Das damit gesäuberte Wasser erfülle alle Anforderungen des geltenden Trinkwasserstandards und müsse außerdem nicht nachträglich gechlort werden.

Membrane aus Ultrason sollen sich nicht so schnell durch Ablagerungen verstopfen (Fouling) und sind sehr gut zu reinigen, weil der Kunststoff gegen Säuren und Laugen resistent ist. Die Wasserdampfsterilisation bei einer Temperatur von 134 °C oder die Reinigung durch Ethylenoxid oder Gammastrahlung sollen sich mehrfach durchführen lassen, bevor der Filter getauscht werden müsse.

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