Restrukturierung
KAP verlagert Produktion ins Ausland – Werk in Nordhessen schließt

Von Melanie Krauß 1 min Lesedauer

Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung schließt die KAP AG ihren Standort Hessisch Lichtenau. Die Produktion wandert nach Osteuropa und Asien.

Tschüss Standort Deutschland: Die KAP AG gibt ihr Werk in Hessisch Lichtenau auf und verlagert die Produktion schrittweise nach Tschechien und Indien.(Bild: ©  photoschmidt - stock.adobe.com)
Tschüss Standort Deutschland: Die KAP AG gibt ihr Werk in Hessisch Lichtenau auf und verlagert die Produktion schrittweise nach Tschechien und Indien.
(Bild: © photoschmidt - stock.adobe.com)

Das KAP-Werk in Hessisch Lichtenau im Segment engineered products wird zum 30. Juni 2027 geschlossen. Wesentliche Anlagen und Produktionsvolumina sollen schrittweise an die bestehenden Werke in Hlinsko (Tschechien) und Bangalore (Indien) verlagert werden.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren insbesondere die hohen Energie-, Infrastruktur- und Personalkosten bei gleichzeitig abnehmenden Kundenbedarfen. Diese belasten die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Standorts Hessisch Lichtenau dem Unternehmen zufolge nachhaltig. Trotz der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Investitionen könne der Standort nicht dauerhaft profitabel aufgestellt werden. Im Zuge der Produktionsverlagerung sollen Grundstücke und Gebäude sukzessive veräußert werden.

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