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Werkzeug- und Formenbau

Einbaufertige Schrägauswerfer für Spritzgießwerkzeuge

| Redakteur: Peter Königsreuther

Meusburger präsentiert eine neue Generation von Schrägauswerfern für den Werkzeug- und Formenbau in der Kunststoffverarbeitung. Diese punkte vor allem durch ihr einbaufertiges Konzept, das sie, wie der Normalienspezalist betont, von den Marktbegleitern unterscheidet.
Meusburger präsentiert eine neue Generation von Schrägauswerfern für den Werkzeug- und Formenbau in der Kunststoffverarbeitung. Diese punkte vor allem durch ihr einbaufertiges Konzept, das sie, wie der Normalienspezalist betont, von den Marktbegleitern unterscheidet. (Bild: Meusburger)

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Innenliegende Hinterschneidungen im werdenden Kunststoffteil lassen sich laut Meusburger per Schrägauswerfer anstatt per Schieber viel leichter entformen. Jetzt gibt es davon besonders nützliche Varianten.

Die Schrägschiebereinheit bestehe quasi aus drei Komponenten. Das Funktionsprinzip beschreibt Meusburger als denkbar einfach: Ein rechteckiger Erodierblock - erhältlich in verschiedenen Größen - wird entsprechend der Hinterschneidungskontur durch Drahterodieren bearbeitet. Der Block wird dann über eine im Auswerferpaket befestigte Schubstange in eine Nut eingehängt, heißt es weiter. Die Schubstange gleitet entlang der Schubstangenführung, welche bündig an der Rückseite der Zwischen- oder Formplatte angeschraubt wird, so Meusburger. Wegen der rechteckigen Ausführung erreiche man eine optimale Auflagefläche der Führung. Gleichzeitig könne die Überbestimmtheit der seitlichen Führung verhindert werden. Wird das Auswerferpaket nach vorne gefahren, gleitet der bearbeitete Erodierblock entlang der Nut und gibt die Hinterschneidung im Kunststoffteil frei – das Bauteil kann sicher ausgeworfen werden.

Entformt sicher bei eingeschränktem Bauraum

Aus einem Erodierblock für die Schrägauswerfereinheit E 3272 in rechteckiger Ausführung könnten in der Regel vier Schrägauswerfer gefertigt werden. Meusburger bietet den Block genauer gesagt, in vier verschiedenen Größen an. Die bereits eingebrachte Kontur für die Führung sowie eine mögliche Stapelbearbeitung beim Drahterodieren sparen Bearbeitungszeit, heißt es. Der Auswerferwinkel könne dabei optimal für die Anwendung ausgewählt werden. Somit kann auch der Hub des Systems auch exakt auf die Konstruktion angepasst werden. Im Innenbereich der Kavität ist das speziell dann von Vorteil, wenn der Platz für den Schrägauswerfer eingeschränkt ist oder es eine Störgeometrie am Kunststoffteil gibt. Die Stärke der Erodierblöcke ist einbaufertig geschliffen, kann aber bei Bedarf in einer beliebigen Stärke von 7 bis 20 mm nachgeschliffen werden, wie Meusburger informiert.

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Reibungsminimierte Auswerferbewegung

Die DLC-Beschichtung der Schubstange (Materialqualität 1.2767) optimiert das Gleiten zwischen Schubstange und Erodierblock respektive zwischen der Schubstange und der Schubstangenführung, die aus Zinnbronze bestehen, sagt Meusburger. Der Erodierblock wird in der Materialqualität 1.2343 ESU mit einer Härte von 54-2 HRC geliefert. Aufgrund des Warmarbeitsstahls in ESU-Güte, spriche auch nichts gegen das Polieren der Flächen.

Die CAD-Daten für die Schrägauswerfereinheit E 3270 stehen, wie bei Meusburger üblich, sofort zum Download zur Verfügung. Zudem könnten die Einbauräume, um Konstruktionszeit zu sparen, direkt generiert werden. Die Schrägauswerfereinheit sowie die Erodierblöcke seien sofort ab Lager verfügbar.

Die Schrägauswerfereinheit ist in acht verschiedenen Größen erhältlich. Die nutzbaren Hübe reichen von 4 bis 8 mm in einem maximalen Winkel von 10°. Wer mehr wissen will, der kann sich gerne auch diese Video anschauen.

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