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Mapal auf der AMB 2016 Eine Schneidstoffserie für alle Eisengusswerkstoffe

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Mit der neuen Schneidstoffserie von Mapal können die Eisengusswerkstoffe GJL, GJV und GJS bearbeitet werden. Die ISO-Werkzeuge für die Fräsbearbeitung bieten auch sonst einige Vorteile.

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Neue Schneidstoffe zum Fräsen aller Gussmaterialien.
Neue Schneidstoffe zum Fräsen aller Gussmaterialien.
(Bild: Mapal)

Der Hersteller von Präzisionswerkzeugen Mapal präsentierte auf der AMB eine neue Schneidstoffserie speziell zum Fräsen von Eisengusswerkstoffen. Mit ihr kann können die Werkstoffe GJL, GJV und GJS zerspant werden. Laut Unternehmen zeigen erste Untersuchungen, dass mit den neuen Schneidstoffen neben einer deutlichen Standzeiterhöhung auch höhere Schnittgeschwindigkeiten möglich sind. Dies habe einen positiven Effekt auf Wirtschaftlichkeit und Produktivität.

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Die Schneidstoffserie basiert auf neu entwickelten Hartmetallsubstraten. Neben drei PVD-beschichtete Hartmetalle beinhaltet die Schneidstoffserie zwei CVD-beschichtete Sorten. Die PVD-Beschichtung besteht aus optimierten TiAlCrN mit Strukturierung des Schichtaufbaus, wodurch ein optimales Verhältnis zwischen Zähigkeit und Härte beziehungsweise Verschleißbeständigkeit entsteht. Die CVD-Beschichtung basiert auf einem MT-TiCN mit alpha-Al2O3-Decklage. Diese Schichtkombination bringt neben hoher Verschleißbeständigkeit eine gute Temperaturbeständigkeit mit sich. Für beide Beschichtungen wurde eine spezielle Nachbehandlung entwickelt, die für eine glatte Oberfläche sorgt und somit einen optimalen Spanabfluss gewährleistet. Dadurch wird der tribochemische Verschleiß auf ein Minimum reduziert. Bei der CVD-Beschichtung wird durch die Nachbehandlung zusätzlich der Eigenspannungszustand der Schicht gezielt eingestellt und somit die Schneidkante stabilisiert beziehungsweise die Zähigkeit des Schneidstoffs erhöht.

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