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Ressourceneffizienz Einsparpotenziale in der Wertschöpfungskette erkennen

| Redakteur: Melanie Krauß

Die neue Kurzanalyse des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) soll kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zeigen, wie sie übergreifende Ressourceneffizienzpotenziale in der Wertschöpfungskette erkennen und gezielt Einsparmaßnahmen umsetzen können.

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KMU, die aufeinander abgestimmt produzieren und Kooperationen bilden, können ihren Material- und Energieverbrauch senken.
KMU, die aufeinander abgestimmt produzieren und Kooperationen bilden, können ihren Material- und Energieverbrauch senken.
(Bild: gemeinfrei (Pixabay, Free-Photos) / CC0 )

Flexible Wertschöpfungsstrukturen spielen in der Produktion eine immer größere Rolle: Die zunehmende Globalisierung und die Entwicklung neuer Technologien insbesondere im Hinblick auf Industrie 4.0 erfordern ein unternehmerisches Umdenken. Die neue VDI ZRE-Kurzanalyse „Ressourceneffizienz in der Wertschöpfungskette“ zeigt, dass aus Ressourceneffizienzmaßnahmen entlang der Wertschöpfungskette große Einsparpotenziale resultieren. Die in der Kurzanalyse vorgestellten Beispiele und Werkzeuge sollen KMU helfen, diese Potenziale sowohl auf der strategischen als auch auf der technischen Ebene auszuschöpfen.

So können laut VDI ZRE beispielsweise KMU, die aufeinander abgestimmt produzieren und Kooperationen bilden, ihren Material- und Energieverbrauch senken. Mit der unternehmensübergreifenden Verknüpfung einzelner Wertschöpfungsstufen reduzieren sie der Analyse zufolge Kosten, stärken die eigene Wettbewerbsposition und machen den Weg frei für neue Geschäftsmodelle. Unternehmen könnten zum Beispiel die Produkt- und Prozessqualität fördern, wenn sie Lieferanten in ihre Abläufe integrieren. Damit könne beispielsweise frühzeitig auf Planungsänderungen oder auf Lieferengpässe bestimmter Rohstoffe reagiert werden.

Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer im VDI Zentrum Ressourceneffizienz (rechts).
Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer im VDI Zentrum Ressourceneffizienz (rechts).
(Bild: VDI ZRE GmbH / Foto: Heidi Scherm)

Auch die Integration der Kunden im Hinblick auf die Produktindividualisierung und Losgröße 1 könne die Unternehmensabläufe verbessern. Mithilfe spezieller Baukastensysteme werden dafür verschiedene Produktvarianten aus einer möglichst geringen Bausteinanzahl hergestellt. Ein Beispiel für Kooperationen innerhalb einer Firma zwischen einzelnen Unternehmensbereichen sei die Bildung von Mitarbeiter- und Projektteams, um Know-how gezielt zu bündeln. Neben der Kooperation diene eine Prozessanalyse dem Aufspüren von Effizienzpotenzialen: Durch Materialverfolgung in Echtzeit führe diese in den meisten Fällen zu Einsparungen.

„Der wirtschaftliche Wandel bringt neue, komplexere Wertschöpfungsstrukturen hervor. Nutzen insbesondere KMU diesen Strukturwandel, können sie von Ressourceneffizienzpotenzialen über Wertschöpfungsstufen hinweg profitieren. Insbesondere mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung sollten Unternehmen im Rahmen einer konkreten Umsetzungsstrategie handeln“, so Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI ZRE.

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