Hoffnungsvolles Experiment

War das der erste Schritt zum Quanten-Internet?

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Dem echten Zufall gezielter auf der Spur

Der Nachweis, dass nichtlokale Korrelationen in solchen Netzwerken mit festen Messungen erzeugt und verifiziert werden können, sei ein wichtiger Schritt, um diese Technik praktikabel zu machen. So könnten neue Formen der Quantensicherheit entstehen. Es gelinge, die Verifizierung und die Erzeugung von echtem Zufall voranzutreiben. „Die Möglichkeiten für spätere Anwendungen sind äußerst spannend, weil sich Quantennetzwerke von Labordemonstrationen hin zum realen Einsatz entwickeln“, so Gisin. Dazu gehörten Fortschritte in der Quantensicherheit, wie die geräteunabhängige Kryptografie, die eine ultrasichere Kommunikation über zukünftige Quantennetzwerke ermöglichen könnte. Und mit Blick auf die Zukunft glaubt er, dass diese Arbeit neue Wege für Theorie und Experiment eröffnet: „So wie das Bellsche Theorem enthüllte, dass Quantenteilchen auf die jetzt bekannte Art korreliert sind, die die klassische Physik nicht erklären kann, sehen wir nun, dass auch ganze Quantennetzwerke Korrelationsformen erzeugen, die sogar über diese Szenarien hinausgehen!“. Das alles ebne den Weg für weitere Experimente und für die Erforschung größerer, komplexerer Quantennetzwerke, während man auf ein skalierbares Quanteninternet hinarbeiten könne.

(Das Experiment wurde an der University of Science and Technology of China im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit durchgeführt, an der Institutionen aus China, Deutschland, der Schweiz, Spanien und Frankreich beteiligt waren. Zu den Finanzierungsquellen gehörten das Innovation Program for Quantum Science and Technology, die National Natural Science Foundation of China, der Europäische Forschungsrat und andere Organisationen.)

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